Das erste Spiel „war ganz okay, aber ich habe noch Luft nach oben“

Lukimya – der Mann mit Zukunft

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„Auf mich kann man zählen“, sagt Assani Lukimya nach seinem Bundesliga-Debüt für Werder.

Bremen - Glücklich war er nicht. Natürlich nicht. Denn sein Werder-Debüt in der Bundesliga blieb für Assani Lukimya ohne Ertrag. Nach dem 2:3 bei Hannover 96 schlich der 26-Jährige mit versteinerter Miene in die Kabine und sah auch noch nicht heiterer aus, als er frisch geduscht wieder Richtung Mannschaftsbus trottete.

Die Last-Minute-Niederlage und sein reguläres, aber nicht anerkanntes Tor  – das kann schon mal aufs Gemüt schlagen. Da fiel es schwer, über die eigene Leistung zu reden. „Ich glaube, mein Spiel war ganz okay. Aber ein bisschen Luft nach oben, gibt es ja immer“, sagte der Ersatzmann des angeschlagenen Sebastian Prödl.

Speziell in der Anfangsphase „flatterte“ Lukimya. Die Nervosität bekam er bei seiner Rückkehr auf die Bundesliga-Bühne (in der Saison 2007/08 bestritt er sieben Partien für Hansa Rostock) Mitte der ersten Halbzeit aber in den Griff, schwang sich dann zum besten Zweikämpfer auf dem Platz auf. „Luki hat ein sehr gutes Spiel gemacht“, urteilte Geschäftsführer Klaus Allofs und durfte sich bestätigt fühlen, den Deutsch-Kongolesen im Sommer mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet zu haben. Lukimya ist bei Werder ein Mann für die Zukunft – davon ist er selbst felsenfest überzeugt: „Ich weiß doch, was ich kann. Auf mich kann man zählen, das habe ich gezeigt“, meinte der Innenverteidiger. Besonders auffällig: Obwohl er im Abwehrzentrum gut zu tun hatte, kam er gegen Hannovers Angriffsreihe ganz ohne Fouls aus. · csa

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