Zweiter Platzverweis, bittere Zwangspause

Lukimya kann’s nicht fassen

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A. Lukimya

Bremen - Assani Lukimya steht jetzt in einer Reihe mit Ralf Sievers, Stephan Hanke, Dariusz Wosz und Tomasz Hajto. Diese Vier waren im ersten Spiel gegen ihre Ex-Clubs, für die sie im gleichen Jahr noch aktiv waren, vom Platz geflogen. Und nun erwischte es den Bremer.

Gegen Fortuna Düsseldorf hatte Lukimya am Sonntag Gelb-Rot gesehen. Das war angesichts der Foulspiele, die zu den beiden Karten führten, zwar überzogen – aber allemal ärgerlich für den im Sommer verpflichteten 26-jährigen Kongolesen. „Sehr schade“ nannte es Lukimya, der extrem froh war, dass Kevin De Bruyne in Unterzahl noch zum 2:1 traf und Werder gewann. „Das wichtigste sind die drei Punkte, die Jungs haben sich belohnt. Wenn wir mit einem Mann weniger verloren hätten, wäre das eine Katastrophe gewesen.“

„Richtig viel vorgenommen“ hatte sich der Bremer Innenverteidiger gegen seinen ehemaligen Club. Vorher sei er auch nervös gewesen, „aber als der Anpfiff ertönte, war das weg. Da habe ich mich nur noch auf mein Ding konzentriert“, meinte Lukimya. Er spielte gut, sah dann aber eben zwei Mal Gelb – erst in der 36., dann in der 77. Minute. Und deswegen musste „Luki“ schon zum zweiten Mal in dieser Saison vorzeitig vom Feld. Gegen Stuttgart (2:2) hatte er wegen eines groben Fouls Blitz-Rot gesehen, zwei Minuten nach seiner Einwechslung. „Das ist insgesamt schon komisch“, wundert sich Lukimya, „normalerweise bekomme ich nur sehr, sehr wenige Karten.“

Extrem bitter für den Kongolesen: Er hatte zwei Spiele in der Bremer Startelf bestritten, war auf dem besten Weg zum Stammplatz – und muss nun am Samstag in Wolfsburg zuschauen, Sebastian Prödl rückt in die Innenverteidigung. „Das bringt mich aber nicht aus der Fassung“, verspricht Lukimya, „ich gebe weiter Gas, muss und werde mich wieder heranarbeiten und ins Team spielen.“

Trost gab’s von Keeper Sebastian Mielitz: „,Luki‘ hat sein Bestes gegeben. Er ist ein Kämpfertyp, da passiert so ‘was mal. Wir werden ihn wieder aufbauen.“ · mr

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