Lukimya fordert Prödl heraus

„Luki“ hat Blut geleckt: „Ich will jetzt mehr“

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Assani Lukimya will nicht kampflos zurück auf die Ersatzbank.

Bremen - Attacke, Assani! Innenverteidiger Lukimya hat den Konkurrenzkampf in der Bremer Abwehrzentrale neu eröffnet – glaubt er jedenfalls. Nach seinem 90-Minuten-Einsatz gegen Hannover 96 will der 26-Jährige nun nicht kampflos wieder auf die Ersatzbank zurückkehren.

„Ich denke, dass alles offen ist. Es war ja kein schlechtes Spiel von mir“, sagt Lukimya.

Beim 2:3 gegen 96 durfte er Sebastian Prödl vertreten. Der Österreicher kehrt aber nach auskurierten muskulären Problemen heute wieder ins Mannschaftstraining zurück, steht also voraussichtlich am Sonntag gegen den VfB Stuttgart zur Verfügung. Doch er muss sich der Angriffe von Lukimya erwehren. Der von Fortuna Düsseldorf gekommene Deutsch-Kongolese sieht seine Chance und will sie sich nicht entgehen: „Ich habe Blut geleckt, will jetzt mehr.“

Training ohne Prödl und Ekici

Werder-Training ohne Prödl und Ekici

Allerdings gibt es da ein Problem: Sebastian Prödl genießt bei Trainer Thomas Schaaf offenbar einen Bonus. „Es gibt Punkte, die Basti in einer guten Position dastehen lassen“, räumt der Coach ein und meint die Erfahrung von 74 Bundesliga-Spielen (gegenüber acht bei Lukimya). „Aber ausruhen“, sagt Schaaf, „darf sich niemand.“ Erst recht nicht, wenn Assani Lukimya der Herausforderer ist. Er will und wird Prödl nicht in Ruhe lassen, verspricht er: „Ich bin so motiviert wie nie.“ Schaaf gefällt das natürlich. Er lobt den Neuzugang („Wir sind zufrieden mit seiner Entwicklung“), macht ihm Hoffnung („Seine Chancen sind nicht schlechter geworden – im Gegenteil“), kitzelt ihn aber auch: „Er hat gut gespielt, aber er weiß auch, dass das noch nicht alles war.“ Genau darauf hofft Lukimya, dass Hannover für ihn noch nicht alles war. · csa

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