Löw: Zuckerbrot und Peitsche für Frings

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Joachim Löw hält für Torsten Frings noch ein Hintertürchen offen - allerdings mit gewissen Bedingungen.

Hamburg/Bremen (csa) · Was Joachim Löw gestern über Torsten Frings’ WM-Chancen sagte, hörte sich zunächst gut an. „Für Frings werde ich die Tür offen halten, weil ich weiß, was für ein erfahrener Fußballspieler er ist.

Ich schätze ihn sehr“, erklärte der Bundestrainer. Doch bevor die Pro-Frings-Fraktion jetzt leuchtende Augen bekommt, achte bitte jeder genau auf Teil zwei der Löw-Aussagen! Der DFB-Coach, der den 79fachen Nationalspieler seit knapp einem Jahr nicht mehr berücksichtigt hat, hegt nämlich nach wie vor Zweifel an Frings’ WM-Tauglichkeit. „Bei ihm lege ich die Messlatte besonders hoch: Er ist seinem Alter (32, d. Red.) nur richtig gut für die Mannschaft, wenn er körperlich absolut fit ist. Wenn ich das Gefühl habe, dass Torsten so ein Turnier optimal durchziehen kann, ist er eine Option.“ Wohlgemerkt: nur eine Option, nicht gesetzt.

Bei Thomas Hitzlsperger, einem von Frings’ direkten Konkurrenten, legt Löw die Messlatte deutlich tiefer: „Ich setze selbstverständlich weiter auf ihn. Auch wenn er in dieser Saison nicht ganz so überzeugend war wie vorher.“

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