Müller und Badstuber bei Löw im Gespräch – wieso nicht auch der Bremer?

Loblieder auf Aaron Hunt

Aaron Hunt bringt sich immer mehr ins Gespräch – auch bei Löw?

Werder-Bremen - BREMEN (csa) · Ein paar Wochen ist es her, dass Thomas Schaaf bei TV-Entertainerin Ina Müller („Inas Norden“) am Kneipentresen saß. Lustig war’s.

Zwischen der temperamentvollen (und bisweilen quasseligen) Moderatorin sowie dem eher stoischen (und mitunter wortkargen) Fußball-Trainer ging es unterhaltsam zu. Der Zuschauer erfuhr, was Thomas Schaaf überhaupt nicht kann: Singen. Und was er niemals öffentlich machen würde: Singen. Daran hält sich der Werder-Coach – auch im übertragenen Sinne.

Es geht um Aaron Hunt und dessen Leistung beim 4:1-Erfolg gegen den VfL Bochum. Hunt brillierte als Antreiber, Spielmacher, Torschütze und Vorlagengeber. Alles vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw. Muss Hunt, so die Frage an Schaaf, nun nicht mal seine Chance im Nationalteam bekommen? Zumal über andere Jung-Profis wie Thomas Müller und Holger Badstuber (beide Bayern München) schon diskutiert wird. Schaaf sagt dazu: „Entscheidend ist, dass der Spieler mit Leistung überzeugt. Es geht nicht darum, jemanden ins Team zu singen.“

Da haben wir’s wieder: Bloß nicht singen! Gleichwohl bescheinigt Schaaf dem 23-Jährigen einen deutlichen Entwicklungssprung: „Aaron hat sein Können schon oft aufblitzen lassen. Aber nie dauerhaft. In der laufenden Saison muss man ihm attestieren, dass er konstant stark ist. Er ist körperlich gut drauf, und das hilft ihm, sein ganzes Talent zu zeigen.“

War das jetzt vielleicht doch gesungen – oder nur in Richtung Löw gesummt? Zwischen den Zeilen macht sich Schaaf ganz klar für seinen Schützling stark. Zumal der schon einmal kurz vor einer Berufung ins DFB-Team stand. Zu einer Zeit, als ihm die Konstanz noch fehlte und Verletzungen seinen Weg pflasterten. Schlussfolgerung des Werder-Coaches: „Wenn er damals schon interessant war, dann jetzt doch wohl auch.“ Gut gesungen – pardon gesprochen.

Hunt selbst mag keine Ansprüche auf eine Nominierung anmelden, „obwohl es natürlich mein Traum ist, für Deutschland zu spielen“. Dabei hätte er durchaus die Berechtigung, meint Werder-Chef Klaus Allofs: „Es wird Aaron nicht geschadet haben, dass Joachim Löw ihn gesehen hat. Wenn über andere junge Spieler nachgedacht wird, dann bitte auch über ihn.“

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