DFB-Pokal im Liveticker

Schluss! Werder verliert 1:3 in Bielefeld

+

Bremen - Werder Bremen ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Im Achtelfinale unterlagen die Grün-Weißen 1:3 bei Drittligist Arminia Bielefeld.

Live Blog Bielefeld vs Werder
 

Vorbericht
„Wir sind auf dem richtigen Weg“, erklärte Viktor Skripnik nach der 3:5-Heimpleite gegen den VfL Wolfsburg. Der Werder-Trainer sah gegen das stärkste Rückrundenteam über weite Strecken eine starke Leistung seines Teams, die jedoch durch den sechsminütigen Blackout nicht belohnt wurde: „Vielleicht waren wir da zu euphorisch“, gab der Erfolgstrainer zu bedenken. Zwar spielten sich Spieler wie Levin Öztunali in den Vordergrund, doch auch die fehlende Vertrautheit des Innenverteidiger-Duos Vestergaard und Prödl machte sich bemerkbar.

Hinzu kam der erneute Patzer von Raphael Wolf, aus dem Skripnik heute womöglich die Konsequenz ziehen wird. In der Pressekonferenz vermied es der Ukrainer, sich zu seinem Schlussmann zu bekennen: „Um 19 Uhr gibt es die Aufstellung. Dann wird jeder sehen, wer im Tor steht.“ Gut möglich also, dass Neuzugang Koen Casteels bei der dritten Etappe auf dem „Weg nach Berlin“ zu seinem ersten Einsatz kommen wird. Werders Coach, der als Spieler mit Werder dreimal im Finale stand und 1999 sowie 2004 den „Pott“ an die Weser holte, träumt bereits von den nächsten Stationen: „Ich wünsche meinen Spielern, was ich schon im Pokal erlebt habe“.

Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, heißt die nächste Hürde Bielefeld. Für Thomas Eichin ist die Arminia „wie ein Zweitligist“, was nichts an der Zielvorgabe für die Schüco-Arena in Bielefeld ändert: „Ich erwarte, dass wir weiterkommen“.

In der Dritten Liga stehen die Ostwestfalen souverän an der Spitze und sind klarer Favorit auf den Aufstieg. Anders als im Profifußball üblich hielten die Verantwortlichen nach dem Abstieg an Trainer Norbert Meier fest – mit Erfolg: Neben der Tabellenführung ist insbesondere die Heimbilanz bemerkenswert: In zehn der letzten elf Partien in der Schüco-Arena blieben die Punkte auf der „Alm“. Außerdem setzte man sich in den ersten beiden Pokal-Runden vor heimischer Kulisse gegen Sandhausen (4:1) und Hertha BSC (4:2 n.E.) durch. Für Meier ist das Achtelfinale zwar eine „wunderbare Geschichte“, doch das Hauptaugenmerk bleibe die Dritte Liga, in der neun der letzten zehn Partien gewonnen wurden. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hat Torjäger Fabian Klos: Der 27-Jährige ist mit 18 Saisontreffern Toptorjäger in Liga drei und soll heute für das nächste Ausrufezeichen sorgen.

Den letzten Einzug in die Runde der letzten 16 feierten die Ostwestfalen in ihrer letzten Bundesliga-Saison 2008/2009. Damals schied das von Michael Frontzeck trainierte Team mit 1:2 nach Verlängerung gegen Carl-Zeiss Jena aus. Auch für Werder war in dieser Spielzeit nach dem 1:2 gegen Dortmund im Achtelfinale Endstation.

Trotz der großen Tradition beider Mannschaften kommt es heute zum ersten Aufeinandertreffen im DFB-Pokal. Die bisherigen Vergleiche fanden allesamt in der Bundesliga statt. Dabei war auswärts für Werder wenig zu holen: Von den letzten zehn Gastspielen ging nur eines an die Bremer, demgegenüber stehen drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Das letzte Duell liegt bereits sechs Jahre zurück. Damals unterlagen die Bremer im Weserstadion mit 1:2.

Geleitet wird die heutige Begegnung von Bastian Dankert aus Rostock. Der 34-Jährige kommt neben 31 Bundesliga-Einsätzen auf acht Partien im Pokal.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

700 Polizisten stürmen Hells-Angels-Wohnungen

700 Polizisten stürmen Hells-Angels-Wohnungen

Bild von gewildertem Nashorn ist Wildlife-Foto des Jahres

Bild von gewildertem Nashorn ist Wildlife-Foto des Jahres

Xi Jinping träumt von China als Weltmacht

Xi Jinping träumt von China als Weltmacht

Steinmeier: RAF-Täter sollen Schweigen brechen

Steinmeier: RAF-Täter sollen Schweigen brechen

Meistgelesene Artikel

Sargent verliert mit USA bei U17-WM

Sargent verliert mit USA bei U17-WM

Kein Trainingslager

Kein Trainingslager

Das passiert am Samstag

Das passiert am Samstag

Pavlenka und Veljkovic wieder zurück

Pavlenka und Veljkovic wieder zurück

Kommentare