Live-Ticker ab 15 Uhr:

Galvez mit dem Ausgleich für Werder

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Werder Trainer Robin Dutt (r.) unterhält sich vor Spielbeginn mit Hoffenheims Trainer Markus Gisdol.

Bremen -  Durch ein Tor von Roberto Firmino ging die TSG 1899 Hoffenheim bei Werder Bremen in Führung. Alejandro Gálvez glich aus. Alles weitere hier im Live-Ticker. 

Live Blog Werder BRemen vs. 1899 Hoffenheim
 

Am zweiten Spieltag der neuen Saison trifft Werder Bremen auf die TSG 1889 Hoffenheim. Beim ersten Heimauftritt soll an das Comeback vor einer Woche angeknüpft und der optimale Saisonstart perfekt gemacht werden. Ab 15.30 Uhr rollt der Ball.

„Wir haben gezeigt, dass wir nie aufgeben“, resümierte Werder-Coach Robin Dutt das 2:2-Unentschieden gegen Hertha BSC Berlin. Zwar fehlte spielerisch im ersten Durchgang die Kreativität, doch in Halbzeit zwei zeigten die Werderaner, dass mit ihnen zu rechnen ist. Ob das auch heute der Fall sein wird? Mit Hoffenheim kommt schließlich der Tabellenführer an die Weser. Die Kraichgauer gewannen vor einer Woche souverän mit 2:0 gegen Augsburg und bewiesen, dass in diesem Jahr mehr her soll als ein Platz im Mittelfeld. „Hoffenheim ist ein klarer Kandidat für Europa“, verteilte Dutt vor der Partie fleißig Vorschusslorbeeren. Beim Blick auf den Kader wird schnell klar, dass diese Prognose alles andere als abwegig ist. Unter anderem wurden Oliver Baumann (kam für acht Millionen aus Freiburg), Adam Szalai (sechs Mio./Schalke) und Pirmin Schwegler (zwei Mio./Frankfurt) verpflichtet. Transfers, von denen Werder derzeit nur träumen kann. Für Dutt ist die Marschroute daher klar: „Wir werden wieder alles raushauen. Unsere Mentalität ist nicht im Vorbeigehen zu schlagen.“ Auch sein Gegenüber Markus Gisdol rechnet mit „einem Duell auf Augenhöhe.“ In manchen Bereiche sei Werder im Vorteil, in anderen habe die TSG die Nase vorn. 

Geschwächt ist Hoffenheim von dem möglichen vom Ausfall von Kevin Volland (Rückenprobleme). Auch die Neuzugänge Steven Zuber und Schwegler fallen wahrscheinlich verletzt aus. Insbesondere der Ausfall des Ex-Frankfurters schmerzt, schließlich soll dieser die sonst so löchrige Abwehr (letzte Saison 70 Gegentore) auf der Sechserposition stabilisieren. Somit könnten sich Räume für Werders Offensivabteilung um Izet Hajrovic ergeben.

Statistisch gesehen ist Werder für Hoffenheim so etwas wie ein „Angstgegner“. Von bisher zwölf Duellen konnten die Kraichgauer nur eines für sich entscheiden, sieben Mal jubelte Werder (vier Remis). In der letzten Saison gab es insgesamt elf Tore in den beiden Aufeinandertreffen – das Hinspiel endete 4:4, im Rückspiel behielt Werder im eigenen Stadion mit 3:1 die Oberhand. Den letzten Treffer erzielte dabei Nils Petersen, der sich heute, nachdem er gegen Berlin zunächst nur auf der Bank saß, Hoffnungen auf einen Startelf-Einsatz machen darf: „Letzte Saison habe ich in beiden Spielen getroffen – natürlich hoffst du darauf, dass sich der Trainer daran erinnert und dir eine Chance gibt.“ Auf eine Chance hofft auch der Abwehrchef der vergangenen Saison, Sebastian Prödl. Er steht nach seiner Verletzung wieder im Kader und könnte Luca Caldirola, der gegen Hertha einen schwachen Tag erwischte, ersetzen. Ansonsten wird Dutt aller Voraussicht nach derselben Taktik wie in der zweiten Halbzeit vor einer Woche vertrauen.

Geleitet wird die Partie von Robert Hartmann aus Wangen. Der 34-Jährige Diplom-Betriebswirt kommt heute zu seinem 36. Einsatz in der Bundesliga.

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