Junuzovic trifft

Live-Ticker: Bremen gewinnt 1:0 in Braunschweig

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Bremen gewinnt 1:0 in Braunschweig

Braunschweig - Von Marc Stehr. Mit einem Nordduell gegen Aufsteiger Eintracht Braunschweig startet Werder Bremen in die Bundesliga-Saison 2013/2014. Wenn der Ball im Eintracht-Stadion rollt (Anpfiff 18.30 Uhr, Live-Ticker ab 18 Uhr), heißt das Motto für beide Teams: Wiedergutmachung nach der Pokal-Blamage.

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Viel schlechter hätte der Start für Robin Dutt kaum laufen können. Bei der Pflichtspielpremiere des Nachfolgers von Thomas Schaaf setzte es ein 1:3 nach Verlängerung gegen den Drittligisten 1.FC Saarbrücken. Trotz des Trainerwechsels waren es die altbekannten Fehler, die Werder im dritten Jahr in Folge ums Weiterkommen in Runde zwei brachten. Schwache Chancenverwertung, amateurhafte Abwehrfehler. Insbesondere bei hohen Bällen erwies sich die Bremer Hintermannschaft als viel zu naiv. Daran konnten auch die beiden Neuzugänge Luca Caldirola und Cedric Makiadi, die Sportchef Thomas Eichin für insgesamt 5,25 Mio. Euro an die Weser lotste, nichts ändern. Dutt fordert Zeit: „Wir bitten darum, dass der Rucksack der vergangenen drei Jahre nicht komplett uns als neuer sportlicher Leitung aufgezogen wird.“ Nach drei Spielzeiten ohne internationales Geschäft war es unmöglich, Leihspieler Kevin de Bruyne (zurück zu Chelsea) und Abwehrchef Sokratis, der für neun Mio.Euro nach Dortmund verkauft wurde, zu halten. Dass man in einem Atemzug mit Braunschweig als Abstiegskandidat genannt wird, schmeckt Dutt nicht: „Wir würden gerne mal wieder Favorit sein, eigentlich sind wir der größere Verein.“

Damit die Rückkehr zu alter Stärke gelingt, muss beim Aufsteiger aus der Löwenstadt der erste Sieg seit einem halben Jahr her. Das Team von Torsten Lieberknecht, der ebenfalls als Schaaf-Nachfolger im Gespräch war, fand am vergangenen Wochenende in Arminia Bielefeld seinen Meister. Mit 1:2 gab man sich dem Zweitliga-Aufsteiger auf der Bielefelder Alm geschlagen. Anders als in Bremen nahm man in Braunschweig das überraschende Aus gelassen hin: „Beim Schlusspfiff haben 3.000 Fans unsere Mannschaft gefeiert, wo soll da schlechte Stimmung sein?“ fragte Manager Marc Arnold und ergänzte im Hinblick auf Werder: „Sie werden auch nicht mit breiter Brust kommen.“ Die Aufstiegseuphorie ist nach 28 Jahren ohne erste Liga ungebremst, auch wenn man mit 15 Mio. Euro den kleinsten Etat aller Bundesligisten vorweist. Damit trotzdem der Klassenerhalt gelingt, verstärkte man sich mit Thorsten Oehrl und Marco Caligiuri, die als einzige Profis Erstliga-Erfahrung vorweisen können. Außerdem sicherte man sich die Dienste des Sykers Timo Perthel, der vom MSV Duisburg kam.

Gut für Werder: Der amtierende Torschützenkönig der 2.Liga, Dominik Kumbela, fehlt dem Aufsteiger aufgrund einer Oberschenkelverletzung. Für ihn rückt der Ex-Augsburger Oehrl in die Startelf. Anders als Lieberknecht, der im gängigen 4-2-3-1 spielen lässt, vertraut Dutt weiter auf sein 4-3-3-System mit zwei Flügelstürmern. Fehlen wird ihm dabei Eljero Elia, der an einem grippalen Infekt leidet. Dafür sorgt der Niederländer neben dem Platz für Schlagzeilen. Am Donnerstag postete der 26-Jährige ein Foto einer Pistole auf seiner Facebook-Seite, das auf seine neue Website aufmerksam machen sollte. Erste Alternative wäre eigentlich Marko Arnautovic, doch beim Österreicher soll die Kraft nach Trainingsrückstand nur für 45 Minuten reichen, was einen Einsatz von Niclas Füllkrug wahrscheinlich macht.

Schiedsrichter der Partie ist Deniz Aytekin aus Oberasbach, der zu seinem 72. Bundesliga-Einsatz kommt. Der 43-Jährige Betriebswirt leitete letzte Saison drei Partien mit Bremer Beteiligung, alle gingen verloren – Zeit für einen Neuanfang.

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