Werder Bremen - 1. FC Nürnberg - trennen sich 1:1

Bremen - von Marc Stehr. Am 17.und damit letzten Spieltag der Hinrunde empfängt Werder Bremen den 1.FC Nürnberg. Um 17.30 Uhr steigt damit das letzte Duell im Jahr 2012. Werder droht bei einer Niederlage der Absturz auf den 14. Rang.

Mit ordentlich Selbstvertrauen ging es in die neue Saison. Mit Hilfe der Neuzugänge Petersen, Elia und de Bruyne sollte an die Erfolge vergangener Tage angeknüpft und die Abgänge zahlreicher Leistungsträger vergessen gemacht werden. Doch was fehlt, ist die Konstanz. Werder schaffte es nie, zwei Spiele in Folge zu gewinnen.

Nach klasse Vorstellungen wie gegen den HSV, Gladbach oder Hoffenheim folgten bittere Rückschläge wie das Unentschieden gegen Fürth oder das 1:4 bei der Frankfurter Eintracht am vergangenen Samstag. Die Folge: Mit nur 21 Punkten wird das Ziel von 27 Zählern bis zur Winterpause definitiv verfehlt, Platz zwölf zu wenig für die eigenen Ansprüche. Das Positive ist, dass es die Konkurrenten nicht viel besser machten, der Fünftplatzierte FC Schalke 04 hat nur vier Zähler mehr auf dem Konto als die Grün-Weißen.

Auch das Problem der Besetzung des Postens von Klaus Allofs bleibt ungelöst. Mit Marc Kosicke sagte der Wunschkandidat ab, er wolle Zeit mit seiner Familie verbringen.

Nur einen Platz hinter Werder lauert Nürnberg (19 Punkte), mit einem Sieg würde man vorbeiziehen. Personell steht Heckings „Zehner“ Kiyotake nach überstandener Grippe wieder zur Verfügung, er dürfte einen Platz in der Anfangself sicher haben. Noch nicht sicher ist dagegen der Einsatz von Abwehrchef Timm Klose, den ebenfalls die Grippe erwischt hat.

Werder-Trainer Thomas Schaaf muss nur auf den immer noch verletzten Philipp Bargfrede verzichten, der nach wie vor Probleme mit der Achillessehne hat. Nachdem der Coach zuletzt mit seinen Außenverteidigern haderte, ist es möglich, dass Clemens Fritz zurück in die Viererkette kehrt und Lukas Schmitz auf der Bank Platz nehmen muss.

Sollte es mit dem Sieg klappen, wäre die Heimbilanz 2012 mit je sechs Siegen, Unentschieden und Niederlagen ausgeglichen. „Es wäre gut, wenn wir etwas Positives in die Winterpause mitnehmen“, so Schaaf, der „den Fans einen schönen Abschluss zu Hause bieten“ möchte.

Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Berlin scheint Werder zu liegen, er pfiff in dieser Saison bereits das Sonntagsspiel gegen Mainz, das mit 2:1 gewonnen werden konnte.

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