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Beginn einer Serie?

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Fußball Bundesliga 16. Spieltag: Eintracht Frankfurt - Werder Bremen am 08.12.2012 in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main (Hessen). Der Frankfurter Heiko Butscher (l) im Kopfballduell mit den Bremern Nils Petersen (M) und Sokratis (r).

Bremen/Frankfurt - Von Marcel Kloth. Ein bisschen Träumen ist erlaubt, wenn Werder heute zum Topspiel des 16. Spieltages in Frankfurt antritt. Die Hessen befinden sich im Abwärtstrend, Werder will versuchen, auf dem Boden zu bleiben und so den zweiten Sieg in Folge einzufahren.

Das Restprogramm ist überschaubar, die Gegner schlagbar. Da erscheint eine kleine Siegesserie nicht unrealistisch.

Nach dem Auf und Ab der vergangenen Wochen ist es das Bremer Ziel, konstant stark zu spielen und so den zweiten Sieg in Folge zu erlangen. Das hatte es zuletzt vor über einem Jahr gegeben! Die Bedingungen scheinen gut, denn Werder kann auf dieselbe Startelf zurückgreifen, die vergangenes Wochenende Hoffenheim mit 4:1 vom Platz gefegt hat. Bloß Aaron Hunt ist noch immer verletzt. Der Offensivspieler ist nach seinen Wadenproblemen nicht rechtzeitig genesen.

Eintracht Frankfurt plagen dagegen ganz andere Probleme. Obwohl in ihrem Kader niemand verletzt ist, geht es in der Tabelle derzeit dauerhaft abwärts. Die Hessen stehen zwar noch immer auf Platz fünf, holten aber aus den letzten vier Spielen nur vier Punkte - zu wenig für die spielerischen Ansprüche. In der Tabelle der letzten sieben Partien liegen sie sogar nur auf Platz 15.

Werder Bremen ist für Frankfurt durchaus ein Angstgegner. Gegen kein anderes Team verloren sie in der eigenen Arena so oft wie gegen Bremen. Doch nach den beiden 5:0-Erfolgen in der Saison 2008/09 konnten die letzten vier Gastspiele alle nicht gewonnen werden.

Bilder vom Spiel

Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen

Doch die Eintracht ist extrem heimstark, holten sie in der eigenen Arena bereits 17 Punkte. Nur Herbstmeister Bayern München gelingt es, diese starke Statistik mit 19 Zählern zu überbieten. Darüber hinaus schoss die Eintracht 14 der letzten 16 Tore im heimischen Stadion. Die Elf von Armin Veh konnte in den letzten 13 Partien nicht mehr zu Null spielen. Das ist aktuell die längste Serie der Liga. Werder konnte bisher zweimal ohne Gegentreffer den Platz verlassen - gehen Hamburg (2:0) und Mönchengladbach (4:0).

Die Bilanz von Werder ist in dieser Saison mit sechs Siegen, drei Remis und sechs Niederlagen übrigens absolut ausgeglichen. Mit einem Sieg würde Werder auf eine positive Bilanz kommen und in der Tabelle an Frankfurt vorbeiziehen. Trotz geringer Auswärtsschwäche konnten die Bremer in den letzten elf Gastspielen immer mindestens ein Tor erzielen. Nach seinem Dreierpack in der vergangenen Woche ist Marko Arnautovic mit neun Scorerpunkten nun zusammen mit Aaron Hunt der Topscorer des SVW.

Es könnte heute durchaus ein Eigentor geben, denn in der Tabelle dieser Tore, liegt Frankfurt auf Platz eins (50 Tore) und Werder auf Platz zwei (47 Tore). Frankfurts Top-Torjäger Alex Meier trifft dagegen häufiger ins richtige Tor. Der Stürmer erzielte bereits neun Saisontore, konnte in seiner Karriere jedoch noch nie gegen Bremen treffen.

Frankfurt muss nach seinem Platzverweis in Düsseldorf nun auf Karim Matmour verzichten. Dem Stürmer gelang es vergangene Woche, der erste Spieler der Bundesliga-Geschichte zu werden, der innerhalb von sieben Tagen zweimal vom Platz gestellt wird. Wieder dabei sind dagegen Pirmin Schwegler und Carlos Zambrano. Die Hessen feierten alle sieben Saisonsiege mit den beiden in der Startelf.

Die Partie wird um 18:30 von Deniz Aytekin angepfiffen. Der Betriebswirt aus Oberasbach leitete in dieser Saison bereits die 3:2-Niederlage in Hannover am 3. Spieltag.

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