Werder Bremen beim VfL Wolfsburg

Live-Ticker: Perisic erhöht auf 3:0

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Maximilian Arnold (2.v.l) bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen den SV Werder Bremen mit seinem Teamkollegen Ricardo Rodriguez.

Bremen / Wolfsburg - Von Marcel Kloth. Wo „Topspiel“ draufsteht ist ein vermeintliches Duell auf Augenhöhe drin. Werder Bremen und der VfL Wolfsburg stehen in der Tabelle mit jeweils zwölf Punkten gleichauf. Die Partie am Samstagabend (Live-Ticker ab 18 Uhr, Anpfiff 18.30 Uhr) könnte also durchaus richtungsweisend sein.

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Es ist bereits das dritte Aufeinandertreffen seit dem Wechsel von Klaus Allofs vor einem knappen Jahr. Von den ambitionierten Zielen wurde aber noch nicht viel erreicht, vom internationalen Geschäft sind die „Wölfe“ weit entfernt. Allgemein ist die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Durch die 0:2-Niederlage im emotionalen Nachbarschaftsderby gegen Eintracht Braunschweig wurde die Stimmungslage weiter getrübt. Der 1:2-Auswärtssieg in Augsburg am vergangenen Wochenende hat für neue Hoffnung in der Autostadt gesorgt. Vor dem „kleinen Nordderby“ ist die Stimmung also optimistisch, aber dennoch angespannt.

Obwohl Bremen nur eines der letzten sieben Spiele gewonnen hat, bleibt man in der Hansestadt „nordisch cool“. Trainer Robin Dutt sieht kontinuierliche Fortschritte, nicht nur im Defensivverhalten, sondern im gesamten Spielaufbau. Mit ebenfalls zwölf Punkten stehen die Bremen im Mittelfeld der Tabelle. Sogar der Anschluss in die obere Tabellenhälfte ist problemlos möglich. Damit hätte vor der Saison nicht jeder gerechnet. Nach zuletzt drei Unentschieden ist die Sehnsucht nach einem Sieg gegen Wolfsburg aber dennoch groß.

Bilder vom Spiel

Werder Bremen zu Gast beim VfL Wolfsburg

In bisher 32 Aufeinandertreffen gingen die Bremer 13 Mal als Sieger vom Platz, sieben Mal wurden die Punkte geteilt und in zwölf Partien gewannen die „Wölfe“. In der Auswärtsbilanz haben beide Mannschaften sieben Siege vorzuweisen. In vielen Statistiken scheinen die zwei Kontrahenten also auf einer Höhe zu sein. Bremen konnte allerdings nur eines der letzten sechs Duelle gegen Wolfsburg gewinnen.

Nicht nur Geschäftsführer Klaus Allofs hat eine Bremer Vergangenheit, mit Spielmacher Diego und Abwehrchef Naldo haben noch weitere Ex-Werderaner das Trikot des Nordrivalen übergestreift. Auf der anderen Seite spielt Cédric Makiadi seit Sommer für Bremen, von 2004 bis 2009 lief der Kongolese für Wolfsburg auf. Dabei rettete er den VfL am 34. Spieltag der Saison 2005/06 vor dem Abstieg, als er als Joker eingewechselt wurde und ihm ein Assist gelang.

Während Werder zuletzt dreimal in Folge remis spielte, teilten sich die Wolfsburger als einzige Mannschaft der Bundesliga noch gar nicht die Punkte. Mit dem 0:0 in Freiburg (dem 999. der Liga-Geschichte) spielte Werders Keeper Sebastian Mielitz das vierte Mal zu Null. Damit hat er jetzt schon öfter kein Gegentor kassiert als in der gesamten Vorsaison.

Der Ex-Bremer Diego ist, wie aus seiner Zeit im Werder-Trikot bekannt, der meistgefoulte Spieler der Bundesliga. Bereits 39 Mal wurde er unsanft gestoppt. Bremens Elfmeter-Bilanz gegen die „Wölfe“ sieht übrigens alles andere als gut aus. Gegen Wolfsburg bekam Werder fünf Strafstöße zugesprochen, davon wurde nur einer verwandelt.

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