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5:2 - Schützenfest in Frankfurt

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Santiago Garcia gegen Stefan Aigner.

Bremen / Frankfurt - Von Marc Stehr. Erst muss Sebastian Prödl verletzt vom Platz, dann Torhüter Raphael Wolf. Weiter geht es mit Toren am Fließband. Derzeit 5:2 für Frankfurt.

Live Blog Eintracht Frankfurt - SV Werder Bremen
 

Anderthalb Jahre nach seiner Entlassung trifft Thomas Schaaf mit Eintracht Frankfurt auf seine alte Liebe Werder Bremen. Für die Werder-Legende ist es ein „ganz normales Spiel“, auch wenn er heute auf viele alte Bekannte trifft.

Einer von ihnen ist sein Gegenüber Viktor Skripnik. Als Aktiver bestritt der Ukrainer unter Schaaf 77 Bundesliga-Spiele, um im Anschluss selbst die Trainerlaufbahn zu starten. Heute, zehn Jahre später, will der einstige „Musterschüler“ mit seiner Mannschaft den vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen holen und sich im Abstiegskampf Luft verschaffen. Dass es ihm die Frankfurter dieses mal nicht so leicht machen wie vor einer Woche Paderborn (4:0), scheint klar. Schließlich starteten die Hessen nach vier Pleiten am Stück durch. Siege über Gladbach (3:1) und Dortmund (2:0) sind eine kleine Serie, die heute ausgebaut werden soll. Vor diesem Spieltag belegten die Frankfurter den neunten Tabellenplatz, Rang vier ist nur drei Zähler entfernt. Doch Schaaf warnt davor, das Spiel gegen Werder Bremen auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Mannschaft hat durch die Erfolge zuletzt wieder Selbstbewusstsein. Wir müssen aufpassen.“

Aufpassen müssen die Frankfurter insbesondere nach der Pause. Die Hälfte der 18 Werder-Tore fielen in den ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel. Kein anderer Bundesligist kann diese Ausbeute vorweisen. Für Tore sollte auch heute gesorgt sein: Bei Spielen mit Eintracht-Beteiligung fallen im Schnitt 3,5 Tore, deren acht gehen bereits auf das Konto von Alexander Meier. Der 31-Jährige wird wohl gemeinsam mit dem Schweizer Neuzugang Haris Severovic das Sturmduo bilden. Verzichten muss Schaaf nur auf seine Langzeitverletzten Valdez, Djakpa, Trapp und Zambrano, wodurch er vermutlich zum dritten Mal in Folge dieselbe Anfangsformation aufs Feld schickt.

Viktor Skripnik kann gegen Frankfurt wieder auf die gesperrten Santiago Garcia und Clemens Fritz zurückgreifen, außerdem wird Alejandro Galvez (5. Gelbe Karte) durch Assani Lukimya ersetzt. Der am Knie verletzte Torjäger Franco di Santo wird wohl erneut vom Youngster Davie Selke, der gegen Paderbon seinen zweiten Saisontreffer erzielte, vertreten. Der Platz an seiner Seite dürfte von Fin Bartels eingenommen werden, da Izet Hajrovic die hohen Erwartungen noch nicht erfüllen kann.

Für Eljero Elia wird die Luft an der Weser dagegen immer dünner. Der Niederländer befindet sich seit seinem Nordderby-Tweet „Ready for War“ auf dem Abstellgleis und steht erneut nicht im Kader.

Vor dem 89. Aufeinandertreffen hat Werder im Direktvergleich die Nase vorn. 38 Siegen stehen 19 Remis und 31 Niederlagen gegenüber. Der letzte Sieg gegen die Hessen liegt jedoch bereits über fünf Jahre zurück. Damals deklassierten die Grün-Weißen den Gegner mit 5:0. Doppeltorschütze damals: Co-Trainer Torsten Frings.

Der Lebecksmühler Christian Dingert wird die Partie leiten. Der 34-Jährige pfiff in dieser Saison bereits das 3:3 von Werder gegen Bayer Leverkusen und kommt zu seinem 55. Bundesliga-Einsatz.

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