Erste Runde des DFB-Pokals

Live-Ticker: Ujah und Bartels treffen in der Verlängerung - 2:0

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Anthony Ujah erzielt das 1:0 für Werder Bremen.

Würzburg - In der ersten Runde des DFB-Pokals tritt Werder Bremen bei den Würzburger Kickers an. Bremens Anthony Ujah und Fin Bartels trafen dann in der Verlängerung - 2:0. Mehr hier im Live-Ticker.

Live Blog DFB Pokal Würzburger Kickers vs. SV Werder Bremen
 

Während es für die Bremer das erste Pflichtspiel der neuen Saison ist, läuft die Drittliga-Saison des Aufsteigers bereits seit zwei Wochen. Ein Nachteil für Werder? Ab 15.30 Uhr gibt es die Antwort.

Werder Bremen im DFB-Pokal in Würzburg

„Wir nehmen den Gegner sehr ernst“, versprach Werder-Trainer Viktor Skripnik im Vorfeld der heutigen Partie. Denn in der jüngeren Vergangenheit war stets ein Drittligist der Stolperstein auf dem Bremer Weg nach Berlin. Im vergangenen Jahr war gegen Bielefeld (1:3) erst im Achtelfinale Endstation, doch zuvor schied man gegen Saarbrücken (1:3), Münster (2:4) sowie Heidenheim (1:2) dreimal in Folge in der ersten Runde aus.

Mit Siegen in der Vorbereitung gegen Sevilla, West Ham und Valencia wurde zwar jede Menge Selbstvertrauen getankt, doch der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Zumal der Drittliga-Aufsteiger unter Trainer Bernd Hollerbach durchaus beachtlich in die Saison gestartet ist. Mit zwei Remis gegen die Aufstiegskandidaten Wehen-Wiesbaden (0:0) und Dynamo Dresden (1:1) verschuf sich das Team gehörig Respekt.

Um den Klassenunterschied ist sich Coach Bernd Hollerbach dennoch bewusst: „Werder spielt zwei Ligen über uns, hat eine gute Mannschaft und einen ausgezeichneten Trainer. Wir sind der klare Außenseiter.“ Dass sein Team gegen höherklassige Mannschaften bestehen kann, zeigte sich im vergangenen Jahr. Dort warfen die Kickers Zweitligist Fortuna Düsseldorf mit 3:2 nach Verlängerung aus dem Wettbewerb und scheiterte in der zweiten Runde nur knapp mit 0:1 an Eintracht Braunschweig. „Wir treten mit Respekt, aber ohne Angst gegen Werder an“, so Hollerbach, der vor dem „Spiel des Jahres“ lediglich auf Ersatzkeeper Wulnikowski (Muskelfaserriss) und Mittelfeldspieler Vocaj (Jochbeinbruch) verzichten muss.

Für die Region sei die Partie „etwas Besonderes. Das haben wir uns verdient“. Folglich wird die rund 10.000 Zuschauer fassende Flyeralarm-Arena ähnlich wie beim Erfolg im Elfmeterschießen zur Aufstiegs-Relegation gegen Saarbrücken zum Hexenkessel.

Umso wichtiger ist es für Viktor Skripnik, dass er auf sein Stammpersonal bauen kann. Mit Ausnahme der verletzten Makiadi (Oberschenkelverletzung) und Wolf (Knie-OP), steht dem Ukrainer das komplette Team der Vorbereitung zur Verfügung. Neuzugang Aron Johannsson wird dagegen für den Bundesliga-Start auf Schalke geschont. Auch ohne den fünf Millionen-Mann ist sich Thomas Eichin sicher, dass das Weiterkommen gelingen wird: „Wir werden weiterkommen, weil wir mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen werden.“

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