Live-Ticker: Chemnitzer FC vs. Werder Bremen im DFB-Pokal

Di Santo erhöht auf 2:0 in Chemnitz

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Die Bremer jubeln mal wieder.

Bremen - Von Marcel Kloth. Werder Bremen gewinnt in der zweiten Runde des DFB-Pokals druch Tore von Fin Bartels und Franco Di Santo beim Chemnitzer FC. Es ist das erste Pflichtspiel für Werder Bremens neuen Trainer Viktor Skripnik.

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Was für ein turbulentes Wochenende an der Weser. Nach nur zwei Trainingstagen steht heute Abend um 19 Uhr bereits das erste Pflichtspiel für Werders neuen Trainer Viktor Skripnik an. In der 2. Runde des DFB-Pokals sind seine Bremer beim Chemnitzer FC gefordert.

Das neue Trainerteam genießt bereits nach wenigen Tagen den Rückhalt und das Vertrauen der Fans. An den Erwartungen ändern die Vorschusslorbeeren jedoch nichts. Gegen Drittligist Chemnitz muss Werder gewinnen, um Ruhe in der Hansestadt einkehren zu lassen.

Der Gegner und heutige Gastgeber warf in der 1. Runde unerwartet Bundesligist Mainz aus dem Wettbewerb, geht also mit Selbstbewusstsein und Rückenwind ins Spiel. Gegen den FSV gab es ein wahres Tore-Feuerwerk, Chemnitz gewann mit 10:9 nach Elfmeterschießen, da es nach 120 Minuten mit 5:5 noch kein Sieger feststand. Nach einem 0:0 am Wochenende gegen Kiel, steht Chemnitz mit zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Arminia Bielefeld auf Platz vier der Tabelle. Vor allem die sichere und kompakte Abwehr ist eine Stärke der Sachsen. Bisher kassierten sie erst acht Gegentore - die mit Abstand wenigsten der Liga.

Ob Werders zuletzt schwache Stürmer wohl gegen diese starke Defensive treffen werden? Bremens Torbilanz im Pokal spricht dafür, denn in den vergangenen 37 Partien im Wettbewerb, blieb der SVW nur 2010 beim 0:4 gegen Bayern ohne eigenen Treffer. Bisher gab es nur ein Pflichtspiel zwischen Werder und Chemnitz, im Dezember 1992 gewannen die Sachsen im Viertelfinale des DFB-Pokals mit 2:1 nach Verlängerung. Die letzte Begegnung fand als Testspiel im Juli 2011 statt. Damals stand Christian Vander, der heute als Torwart-Trainer auf der Bank sitzen wird, zwischen den Pfosten.

Mit seinem Kader setzte der 44-jährige Skripnik bereits ein erstes Zeichen. Makiadi und Elia, zwei unter Dutt meist gesetzte Mittelfeldakteure, treten die Reise erst gar nicht an. Dagegen steht der von Skripniks Vorgänger verschmähte Obraniak mit guten Aussichten auf einen Startelfeinsatz im Team. Ebenfalls dabei ist Levent Aycicek, der Spielmacher der U23. Werders neuer Coach kennt den Nachwuchsakteur, der in der 4. Liga regelmäßig für Furore sorgt, bestens, sodass dieser sich ebenfalls Hoffnungen auf einen Einsatz machen kann.

Verzichten muss Bremen auf Marnon Busch, der aufgrund eines Infekts für das Pokalspiel ausfällt. Als Rechtsverteidiger wird deshalb voraussichtlich Kapitän Clemens Fritz beginnen. Wer die Innenverteidigung bildet, ist dagegen noch völlig unklar. Im Training spielte Alejandro Galvez, der bisher stets im defensiven Mittelfeld aufgeboten wurde, im Abwehrzentrum. Mit seiner Aufstellung und dem Spiel in Chemnitz hat Skripnik die Chance, bereits nach zwei Trainingseinheiten eine Handschrift erkennen zu lassen und Werder mit dem Einzug ins Achtelfinale zu einem kleinen Erfolg zu führen. „Ich erwarte, dass meine Jungs mit breiter Brust auf den Platz gehen", sagt Skripnik.

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