Bargfrede hat „wieder Bock auf Fußball“

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Den Fußball will Philipp Bargfrede jetzt nicht mehr aus den Augen lassen. Von Verletzungen und Rehas hat hingegen genug.

Jerez - Endlich. Endlich fühlt sich Philipp Bargfrede wieder richtig wohl. Die Sonne Spaniens über Jerez trug ebenfalls dazu bei, sein vergangenes Seuchenjahr weit hinter sich zu lassen.

Trotz aller Härte im zehntägigen Trainingslager lachte der 24-Jährige gern und viel – auf dem Platz und abseits des Rasens. „Ich fühle mich sehr gut“, bestätigt der defensive Mittelfeldmann, den 2013 zwei schwere Meniskus-Verletzungen monatelang auf Eis gelegt hatten: „Jetzt kann ich wieder Gas geben.“

Das tat er während der meist zwei Einheiten in Südspanien täglich: Bargfrede rannte, rackerte, attackierte – und fand sich in den Abschlussspielen meist in der vermeintlichen A-Elf wieder. Auch in den beiden einzigen Tests dieses Winters, gegen den NEC Nijmegen und Steaua Bukarest, stand der gebürtige Zevener in der Startelf. „Das ist ein gutes Zeichen“, meint der „Sechser“. Vor allem, weil „das letzte Jahr nicht ideal für mich war“.

Doch das scheint Schnee von gestern zu sein. Im Gegensatz zu einem am Ende knappen Dutzend Angeschlagener oder Rekonvaleszenten in Werders 25-Mann-Kader verpasste Bargfrede in Jerez kein Training. So kann's weitergehen, meint der Rechtsfuß: „Jetzt will ich eine gute Rückrunde spielen.“ Und danach? „Weiter spielen!“ Am liebsten für Werder. „In Bremen fühle ich mich wohl. Ich bin in dieser Region aufgewachsen, schon lange hier im Verein, komme aus der eigenen Jugend, Werder ist immer noch ein großer Verein – was Besseres gibt's doch gar nicht.“

Das klingt wie eine Liebeserklärung – also keine schlechte Basis für Sportchef Thomas Eichin, wenn er mit Bargfrede in Verhandlungen zur Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrags einsteigt. „Bisher haben wir darüber noch nicht gesprochen, aber ich bin da relativ gelassen“, sagt der Profi über den aktuellen Stand der Dinge. „Mein Berater hat gesagt, dass es noch im Januar ein erstes Gespräch geben soll.“

Dann kommen vielleicht schon zwei Forderungen des Angestellten mit seinen bisher fünfeinhalb Berufsjahren auf den Tisch: Bargfrede will seine regelmäßigen Einsatzzeiten – und die bitte „bald wieder auch im internationalen Geschäft“.

Beides wird Eichin ihm nicht zusichern können, also konzentriert sich der Mittelfeldmann erstmal auf das, was er selbst dazu beitragen kann: „Meine Perspektiven hängen nur von mir ab, aber ich habe einfach Bock auf Fußball. Ich will Leistung zeigen und mit der Mannschaft eine gute Restrunde schaffen.“ Um seinen Stammplatz in der Doppel-Sechs macht er sich trotz des Konkurrenzkampfs mit Cedric Makiadi und Felix Kroos wenig Sorgen, denn „wenn ich gesund war, war ich ja eigentlich immer dabei“. n ck

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