Aber keinen wie Kühne beim Hamburger SV

Lemke ist offen für einen Investor

Bremen - Aufsichtsratschef Willi Lemke kann sich durchaus vorstellen, dass ein Investor bei Werder einsteigt und frische Millionen in die Vereinskassen spült. „Unsere Geschäftsführung wäre bestens darauf vorbereitet.

Wenn beispielsweise ein Sportartikelhersteller käme und 20 Prozent der Anteile kaufen wollte, wäre unsere Geschäftsführung sicher zu Gesprächen bereit“, sagte Lemke der „Bild am Sonntag“. Allerdings nur unter einer Bedingung: Der Geldgeber dürfte nicht in sportliche Belange reinreden – anders also, als es beim Nordrivalen Hamburger SV und Klaus-Michael Kühne der Fall ist. Lemke: „Die Einmischung ins operative Geschäft geht gar nicht. Das ist für die betroffenen Personen ein Albtraum, für Bremen und auch andere Clubs unvorstellbar. Da verzichten wir lieber auf das Geld.“

Eine Finanzspritze könnte Werder gleichwohl gut gebrauchen. Nach dem Mega-Minus 2012 (13,9 Millionen Euro) schreibt der Bundesligist auch in diesem Geschäftsjahr rote Zahlen, vermutlich zwischen sieben und acht Millionen Euro. „Wir sind wirtschaftlich gesund, müssen aber weiter versuchen, Kosten zu senken“, betonte Lemke.

Zugeknöpft gibt sich der 67-Jährige beim Thema DOSB. Lemke, als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes und damit Nachfolger von Thomas Bach (jetzt IOC-Boss) im Gespräch, sagte dazu nur: „Es ist nicht meine Sache, mich in diese Diskussion einzumischen. Darüber entscheiden die Funktionäre.“ · mr

Rubriklistenbild: © nph

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