Als Lemke-Nachfolger würde er „einspringen“

Born bietet sich an

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Jürgen Born

Bremen - Jürgen Born kann von Werder Bremen nicht lassen. Fünfeinhalb Jahre nach seiner unfreiwilligen Demission als Vorsitzender der Geschäftsführung bringt sich der 74-Jährige wieder bei Werder Bremen ins Spiel. In einem Interview mit dem „Weser-Kurier“ erklärte Born seine Bereitschaft, als Vorsitzender des Aufsichtsrates einspringen zu wollen, falls Willi Lemke von diesem Posten zurücktreten sollte. Allerdings nur bis zu den turnusmäßigen Neuwahlen in eineinhalb Jahren.

„Wenn Werder Bremen zu mir kommt und sagt, du musst hier einspringen, dann würde ich das machen“, erklärte Born am Ende des Gesprächs. Zuvor hatte er Lemke indirekt zum Rückzug aus dem Amt aufgefordert. Dass es in Bremen „eindeutig Ressentiments“ gegen den obersten Club-Funktionär gäbe, sei „ein wunder Punkt“ bei Werder, so Born: „Lemkes Beliebtheit ist nicht so irre groß. Also sollte da etwas unternommen werden.“

Tatsächlich rechnet Jürgen Born trotz der aktuellen Querelen im Club und eines angeblichen Drucks aus der Bremer Wirtschaft auf Lemke aber weder mit dessen Abgang („Ich bin ziemlich sicher, dass er nicht zurücktritt“) noch damit, vom Club gefragt zu werden, wenn das Gegenteil eintreten sollte: „Ich weiß, dass Werder selbst das nicht so gerne möchte – und ich will mich nicht aufdrängen.“

csa

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