„So wie der, so will ich nie“

Lemke gratuliert Hoeneß – und wie!

Willi Lemke

Bremen - Heute feiert Uli Hoeneß seinen 60. Geburtstag und wird sich vor Glückwünschen kaum retten können. Ganz besondere Worte erhielt der Präsident des FC Bayern München bereits aus Bremen – von seinem Dauerfeind Willi Lemke (65).

Der Aufsichtsratsboss des SV Werder, der sich seit seiner Zeit als Manager des Bundesligisten regelmäßig mit Hoeneß zoffte, stichelt in einem Beitrag für die „Sport-Bild“ munter weiter, zollt dem Geburtstagskind allerdings auch Respekt.

„Nach wie vor gilt: Kein Mensch der Welt hat mich über fast drei Jahrzehnte so niedergemacht wie Uli Hoeneß. Keiner hat so dreiste Sprüche Richtung Bremen geschickt wie er. Und kaum einer hat mit robusten Methoden die Millionen gescheffelt wie der Bratwurst- und Fußball-König aus Bayern“, beginnt Lemke seine Experten-Kolumne und stellt fest: „Das hat Spuren hinterlassen und mich von Fall zu Fall mehr in meiner Überzeugung bestätigt: So wie der, so will ich nie.“

Aber der 65-Jährige gesteht auch: „Dennoch zolle ich diesem Uli Hoeneß meinen Respekt. Ich schätze seine außerordentliche Lebensleistung. Der FC Bayern ist der FC Hoeneß. Ich heiße den Mann, zu dem ich nach wie vor ein miserables Verhältnis habe, herzlich willkommen im Club der alten Säcke.“ Eine Versöhnung hält Lemke für ausgeschlossen, er will sich auch für nichts entschuldigen. Und der Bremer warnt die Bundesliga vor Hoeneß: „Ich kann mir gut vorstellen, dass es bald Borussia Dortmund erwischen wird. Jürgen Klopp als Bayern-Trainer, dann wäre die Flamme im Westen erst einmal erstickt. Als Hoeneß unseren Otto Rehhagel 1995 zum FC Bayern holte, waren wir in Bremen auch erst mal weg vom Fenster.“ · kni

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