Lukimya ein Teil von Dutts „Luxusproblem“

Das Lazarett lichtet sich

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Özkan Yildirim mischte gestern wieder komplett im Teamtraining mit.

Bremen - So ganz genau kann Assani Lukimya im Nachhinein selbst nicht mehr erklären, welche Verletzung ihn da genau außer Gefecht gesetzt hatte:

„Der Ansatzmuskel der Hüfte war irgendwie gereizt“, beschreibt Werders Innenverteidiger den Ursprung des Übels, das ihn während des jüngsten Bundesliga-Spiels beim VfB Stuttgart zum Zuschauen gezwungen hatte: „Es hat damit angefangen, dass ich volle Kanne draufgefallen bin.“ Erstmals passierte dies im Heimspiel Ende September gegen Nürnberg – „aber wie das so ist: Hat man erstmal an einer bestimmten Stelle Probleme, fällt man immer wieder drauf…“

Doch jetzt, nach der Länderspiel-Pause und zusätzlichen Behandlungen, hat „Luki“ das Leiden abgeschüttelt, trainiert seit Donnerstag wieder komplett mit der Mannschaft und hofft auf einen Einsatz am Samstag gegen den SC Freiburg. „Jetzt muss ich sehen, wie diese Woche verläuft, aber vom Gefühl her sieht es gut aus.“

Robin Dutt stünde damit vor einem weiteren „Luxusproblem“, wie es der Werder-Trainer formuliert. Denn Innenverteidiger Sebastian Prödl zeigte zuletzt in Stuttgart eine starke Leistung, „und es ist immer schwer, jemandem zu sagen: Du bist zwar gut drauf, spielst aber trotzdem nicht.“ Schöner allerdings sei, mehrere gute Innenverteidiger zu haben.

Yildirim erstmals wieder im Teamtraining

Özkan Yildirim erstmals wieder im Teamtraining

Oder auch mehrere Alternativen in der Offensive – einerseits durch die Rückkehr von Özkan Yildirim, der gut einen Monat nach Auftreten seiner Halswirbelbeschwerden gestern erstmals alle Elemente des Mannschaftstrainings mitmachte. Andererseits durch Eljero Elia, dessen ähnlich langwierige Sprunggelenksbeschwerden abgeklungen sind. „Elli“ spielte trotzdem, nahm Schmerzmittel. „Er hat zuletzt etwas mehr medizinische Unterstützung bekommen“, sagt Dutt über den Niederländer: „Jetzt müssen wir abwarten, wie er die Trainingswoche verkraftet.“ Doch Dutt setzt voll auf „Elli“ – Blessur hin oder her: „Wenn ihn das so sehr hemmt wie im letzten Heimspiel, darf er ruhig immer gehemmt sein“, sagt der Coach in Erinnerung von Elias Doppelpack Ende September gegen den „Club“. · ck

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