Kuschen statt krakeelen

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Marko Arnautovic

Bremen - Ob die Himmelskörper tatsächlich mehr wissen? Marko Arnautovic vermutet am Firmament jedenfalls die Antwort auf die Frage, die ihn derzeit am meisten beschäftigt. Ob – und wenn ja, wann – er seinen Einsatz in der Startelf von Werder Bremen bekommen wird, „steht in den Sternen“, sagt der Stürmer. Und verleiht damit der eigenen Enttäuschung und Ratlosigkeit Ausdruck.

In den bisherigen zwei Partien musste der von der Lustlosigkeit angeblich geheilte Österreicher jeweils Markus Rosenberg und Lennart Thy den Vortritt lassen. Und weil in Kürze auch Claudio Pizarro in den Kader zurückkehren wird, sieht die nahe Zukunft schlecht aus für Arnautovic. Was tun? Krakeelen oder kuschen? Der Angreifer wählt die zweite Möglichkeit. Natürlich fühle er sich auf der Bank nicht gut, „aber ich muss damit klar kommen“, sagt er.

Training am Dienstag

Training am Dienstag

Auf keinen Fall will er sich „gegen den Trainer stellen“, dessen Entscheidungen kommentieren oder gar kritisieren. Gegen Kaiserslautern habe Coach Thomas Schaaf schließlich alles richtig gemacht. „Er hat sich für Markus entschieden, und Markus hat zwei Tore gemacht. Also war‘s eine gute Entscheidung des Trainers.“ Logisch, so ist das. Wer gewinnt, hat Recht.

Arnautovic bleibt nichts anderes übrig, als sehr gut vorbereitet zu sein, wenn seine Stunde schlägt. „Hart arbeiten“ werde er, „auf meine Chance warten und sie dann nutzen“.

Vielleicht gibt‘s ihn dann bald im Duett mit Claudio Pizarro. Der Peruaner trainierte auch gestern wieder mit der Mannschaft und nimmt Anlauf auf das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen. Schon für die Partie gegen den FCK hatte er sich fit gefühlt, wurde aber zum eigenen Ärger nicht von Schaaf berücksichtigt. Es wäre, erklärte der Trainer gestern, „fahrlässig gewesen, Claudio nach nur einer Einheit mit der Mannschaft zu nominieren. Speziell vor dem Hintergrund seiner Verletzungsserie in der vergangenen Saison.“ · csa

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