Junuzovic trifft in Oldenburg mit verunglückter Flanke / Doppelpack von Schmitz

Ein krummes Ding bricht den Bann – 6:0

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Torjäger-Qualitäten: Lukas Schmitz (r.) stellte zweimal unter Beweis, dass er über einen sehr guten Schuss verfügt.

Oldenburg -  Man lese und staune: Werder Bremen kann tatsächlich noch gewinnen – und dann auch noch zu Null! Nach 13 sieglosen Bundesliga-Spielen gab es gestern Abend einen glatten 6:0 (1:0)-Erfolg.

Was die ganze Sache aber erheblich relativiert: Der Gegner war ein Fünftligist, der frischgebackene Oberliga-Aufsteiger VfL Oldenburg.

Und deshalb brach Werders Interimscoach Wolfgang Rolff nach dem Testspielsieg im Marschwegstadion auch nicht in Jubel aus, sondern analysierte nüchtern: „Es ist natürlich immer schön, wenn man gewinnt, auch solche Spiele. Aber wir haben uns anfangs ziemlich schwer getan mit dem Toreschießen, hätten eigentlich schon nach zehn Minuten mit 3:0 oder 4:0 führen müssen.“

Stattdessen stand es vor 2 200 Zuschauern und bei ungemütlichem Dauerregen bis zur 30. Minute 0:0. Dann flankte Zlatko Junuzovic vors Oldenburger Tor, VfL-Keeper Nils Reinke unterschätzte den Ball total und bekam ihn erst deutlich hinter der Torlinie zu fassen. Ein krummes Ding, fand auch Junuzovic, der breit grinsend mit seinem Gegenspieler abschlug.

Dass weitere Werder-Treffer gegen sich tapfer wehrende Oldenburger bis zur Pause ausblieben, lag an der Bremer Schludrigkeit. Vor allem Joseph Akpala, der heute zur nigerianischen Nationalmannschaft aufbricht, ließ dicke Chancen aus. Seine Teamkollegen machten es allerdings auch nicht besser. Und Rolff seufzte: „Das war schon unser Manko in der Meisterschaft.“ Nach dem Seitenwechsel spielten die Bremer, bei denen Sokratis, Mehmet Ekici und Özkan Yildirim (alle noch nicht komplett fit) sowie Nils Petersen, Aleksandar Ignjovski und Stammkeeper Sebastian Mielitz (alle auf der Tribüne) nicht zum Einsatz kamen, deutlich zielstrebiger. „Es war viel klarer, deshalb sind dann auch die Tore gefallen“, meinte Rolff.

Werder Bremen gewinnt gegen Oldenburg

Werder Bremen gewinnt gegen den VfL Oldenburg

Lukas Schmitz traf zwei Mal sehenswert und wuchtig aus der Distanz (70. und 90./Freistoß). zudem waren Felix Kroos (60.), Mateo Pavlovic (79./Kopfball) und Aleksandar Stevanovic (86.) erfolgreich und sorgten für ein standesgemäßes Endergebnis.

Werder: Strebinger - Gebre Selassie (46. A. Stevanovic), Prödl (46. Lukimya), Pavlovic, Schmitz, Fritz (46. Kroos), Bargfrede, Wurtz (65. Wegner), Junuzovic, Hartherz (65. Aycicek), Akpala. · mr

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