23-Jähriger nimmt Bankplatz recht gelassen

Kroos: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen“

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Felix Kroos

Bremen - Der 23. Februar 2014 war ein folgenschwerer Tag für Felix Kroos. Werder spielte in Frankfurt, der 23-Jährige war gerade in die Startelf zurückgespült worden – doch dann flog er nach zwei Fouls und nur 34 Minuten vom Platz.

Und seither kam keine Bundesliga-Sekunde mehr hinzu. Nicht gegen den Hamburger SV (2:0), nicht in Nürnberg (2:0) und auch nicht gegen Stuttgart (1:1). Kroos ist ein bisschen aufs Abstellgleis gerutscht. Im defensiven Mittelfeld, wo es im Rauten-System nur noch einen Platz gibt, hat sein Kumpel Philipp Bargfrede momentan klar die Nase vorn. Und in der Innenverteidigung, wo Kroos nach seiner Einwechslung gegen Gladbach und dann in Frankfurt spielte, ist neben Sebastian Prödl wieder Assani Lukimya erste Wahl.

„Die Gelb-Rote Karte hat mir nicht ganz so gut getan“, weiß Kroos. Danach habe die Mannschaft „gute Spiele gemacht, zwei Siege in Folge geholt. Da gibt es für den Trainer keinen Grund, groß zu wechseln. Das habe ich zu akzeptieren – und das akzeptiere ich.“

Das Geschehen von draußen zu verfolgen, ist für den Defensiv-Allrounder nicht neu. „Ich kenne das ja noch aus den letzten Jahren“, sagt Kroos mit süß-saurer Miene. Anders als in der Vergangenheit ist er inzwischen aber richtig drin im Team, hat immerhin zwölf Mal von Anfang an gespielt. Dass er zuletzt nicht mehr ran durfte, liege nicht daran, dass er irgendwo geschludert habe. „Wichtig ist, dass ich mir nichts vorzuwerfen habe“, betont Kroos: „Das wurde mir auch so bestätigt. Er werde „weiter Gas geben“. Es solle Trainer Robin Dutt „wehtun, dass ich nicht spiele. Und das ist der Fall.“

Wenn er dann seine Chance bekommt, dann nicht auf seiner Lieblingsposition als „Sechser“, sondern in der Verteidigung – vermutet Kroos: „Da habe ich zuletzt meistens trainiert.“ · mr/kni

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