Kroos gut – aber die Trennung naht

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Felix Kroos

Bremen - Es waren alle überrascht, auch Felix Kroos selbst. Über ein Jahr hatte er nicht mehr für Werder in der Bundesliga gespielt (zuletzt als Joker am 17. März 2012 in Dortmund).

Und dann stand er am Samstag in Düsseldorf sogar in der Startelf – zum ersten Mal seit dem Auswärtsspiel in Köln am 22. Januar 2011. „Nach so einer langen Zeit rechnet man nicht unbedingt damit. Deswegen habe ich mich umso mehr gefreut“, sagte Kroos gestern. „Felix hat in der U 23 gut gespielt. Und ich wollte noch einen zweiten Mann vor der Abwehr haben“, erklärte Trainer Thomas Schaaf.

Nervös wirkte Kroos auf dem Platz nur zu Beginn, als er sich schnell eine Gelbe Karte einhandelte (6.). Doch danach wurde der 22-Jährige im defensiven Mittelfeld immer besser und sicherer. „Er hat ein hervorragendes Spiel gemacht, viel Ruhe reingebracht“, lobte Verteidiger Sebastian Prödl.

Trotzdem: Wenn die Verletzten zurückkehren, wird Kroos wieder auf der Bank landen. Und eine Zukunft bei Werder hat er wohl auch nicht. Schaaf sagte lediglich: „Wir haben Gedanken und werden uns irgendwann äußern.“ Klingt nicht so verheißungsvoll. Kroos, dessen Vertrag ausläuft, meint: „Man muss auf alles vorbereitet sein. Mein Ziel bleibt die erste Liga. Ich habe in Düsseldorf gemerkt, wie viel Spaß es macht.“ Konkrete Anfragen anderer Clubs habe er aber noch nicht. · mr

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