Kritik an Selkes Verzicht auf U20-WM

Rufer: „Es ist eine Frechheit“

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Wynton Rufer

Bremen - Bei der U20-WM in Neuseeland ist Wynton Rufer der Promi Nummer eins. Der ehemalige Stürmer von Werder Bremen (59 Tore in 174 Pflichtspielen zwischen 1989 und 1994) ist Botschafter des Turniers – und füllt diese Rolle sehr meinungsfreudig aus.

Im „kicker“ bezieht Rufer zum WM-Verzicht (oder WM-Verbot?) von Davie Selke deutlich Stellung. „Dass sein neuer Verein Leipzig auf den Millionenvertrag pocht und diesen Einfluss ausübt, ist eine Frechheit“, schimpft der Neuseeländer. „Selke hat Deutschland im letzten Jahr zum EM-Titel geschossen. Jetzt hätte er mit seinen Kumpels Weltmeister werden können. Dass er darauf freiwillig verzichtet, kann mir niemand sagen – oder er ist bescheuert!“

Selke ist bei der WM nicht dabei, weil RB Leipzig, das für den Angreifer acht Millionen Euro an Werder Bremen zahlt, beim DFB eine Nicht-Nominierung des 20-Jährigen erwirkt hat. Grund: Der Zweitligist startet bereits am 14. Juni in die Saisonvorbereitung und will Neuzugang Selke von Anfang an dabei haben.

csa

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