Pasanen und Niemeyer in der A-Elf / Abdennour und Borowski müssen im Training weichen

Krempelt Schaaf seine Mannschaft um?

Petri Pasanen (li.) und Peter Niemeyer (re.) trainierten in roten Leibchen – das riecht nach Startelf.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Da war Dampf drin – und Thomas Schaaf betätigte sich als unermüdlicher Antreiber! Immer wieder peitschte der Werder-Coach seine Mannschaft gestern Nachmittag im Training nach vorn, gestikulierte, kritisierte und motivierte. Zwischendurch rief er die Spieler immer wieder zusammen und redete auf sie ein. Nach fünf Niederlagen in Folge will der 48-Jährige endlich Zug in die Truppe bekommen.

Und das nicht nur mit Worten und hartem Training – allem Anschein nach auch mit frischem Personal. Denn gestern trugen Petri Pasanen und Peter Niemeyer die roten Leibchen der A-Mannschaft. Pasanen übernahm den Part vom zuletzt enttäuschenden Linksverteidiger Aymen Abdennour, Niemeyer spielte für Tim Borowski im Mittelfeld. Und es ist nicht davon auszugehen, dass Schaaf seine derzeit verunsicherte Truppe in den nächsten Tagen noch häufiger umkrempelt. Vielmehr will er sein Team einspielen, damit die Mechanismen greifen. Dadurch dürfen sich Pasanen und Niemeyer berechtigte Hoffnungen machen, am Freitag (20.30 Uhr) im Heimspiel gegen Schlusslicht Hertha BSC von Beginn an zu spielen. „Wir haben erst Montag, mal abwarten, wie sich das entwickelt. Natürlich wäre ich happy, wenn ich spielen würde. Schließlich bin ich hier, um zu spielen. Zuletzt war das ja leider nicht so oft der Fall“, sagte Niemeyer, der neben Frings den defensiven Part im Mittelfeld übernahm. „Wir haben mal mit Doppelsechs, dann wieder mit Raute gespielt. Dazwischen liegen ja nur Nuancen“, bestätigte der 26-Jährige das taktische Wechselspielchen während des Trainings: „Wichtig ist, dass wir als Mannschaft kompakt stehen.“

Petri Pasanen machte sich nach dem Training gestern ebenfalls Hoffnungen auf einen Einsatz am Freitag gegen die Berliner. „Lassen wir uns überraschen“, schmunzelte der 28-Jährige cool: „Ich bin bereit, wenn der Trainer mich aufstellt.“

Für Pasanen sprechen seine Erfahrung und seine defensiven Qualitäten. „Natürlich ist das für uns momentan eine spezielle Situation. Doch ich bin ja schon einige Jahre hier, und wir haben schon häufiger schwere Momente erlebt und auch überstanden“, meinte der Finne. Sicherlich sei der Druck da, „doch in Frings und Pizarro haben wir Spieler, die bei den Bayern gespielt haben. Die wissen, was es heißt, Druck auszuhalten.“

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