Rotation misslingt – und Trainer Schaaf übt deutliche Kritik

Kopfwäsche für die zweite Garde

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Thomas Schaaf hatte gegen den VfL Bochum rotiert. Gleich fünf Stammspieler waren auf der Bank geblieben, um sich für das DFB-Pokalhalbfinale morgen gegen den FC Augsburg zu schonen. Doch das Wechselspielchen des Bremer Trainers wäre fast gründlich daneben gegangen. Erst als Schaaf nach der Pause Mesut Özil und Claudio Pizarro brachte, wurde es besser.

Schaaf musste reagieren. Denn Markus Rosenberg und Daniel Jensen hatten auf ganzer Linie enttäuscht. „Es war keine einfache Situation, in dieser neuen Formation zu spielen, einige Unstimmigkeiten kann man sich bestimmt erklären“, nahm Schaaf Rosenberg und Co. zunächst noch in Schutz,, fügte aber sogleich an: „Einiges kann man sich auch nicht erklären.“ Damit war Schaaf noch nicht fertig, ungewohnt scharf nahm er sich seine Akteure zur Brust: „Einige Spieler hatten heute wieder mal die Chance, sich zu präsentieren. Der eine oder andere sollte mal darüber nachdenken. Man muss immer wieder an sich arbeiten, um Ansprüche anmelden zu können.“

Auch Torsten Frings hatte mit der Leistung einiger seiner Kollegen in der ersten Halbzeit so seine Probleme. „Jeder hat den Anspruch zu spielen und ist beleidigt, wenn er es nicht tut. Dann muss ich mich aber auch zeigen, wenn ich die Chance dazu bekomme“, meinte der Werder-Kapitän.

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