Sportchef Allofs: „Wir haben es nun selbst in der Hand, diesen Platz zu verteidigen“

Konkurrenz patzt – und Werder ist jetzt Dritter

Kollektiver Bremer Jubel: Werder ist auf den begehrten dritten Platz geklettert.

Bremen (flü) · Werder gewinnt 4:2 in Wolfsburg, die Konkurrenz lässt weiter Federn – und plötzlich sind die Bremer lachender Dritter. Nachdem Bayer Leverkusen bereits am Samstag mit 1:2 in Stuttgart verlor, kam gestern Borussia Dortmund daheim gegen Hoffenheim nicht über ein 1:1 hinaus.

Damit kletterte Werder (54 Punkte) vom fünften auf den angestrebten dritten Platz, der zur Qualifikation zur Champions League berechtigt. Leverkusen (ebenfalls 54 Zähler) ist aufgrund der um vier Treffer schlechteren Tordifferenz Vierter, Dortmund (53) Fünfter.

Klar, dass Klaus Allofs gestern Abend happy war. „Mehr konnte man von diesem Spieltag nicht erhoffen“, jubelte der Bremer Sportchef: „Es ist toll, dass wir jetzt Dritter sind.“

Wolfsburg - Werder: Die Einzelkritik

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Nach der 1:2-Niederlage in Dortmund „mussten wir darauf hoffen, dass zwei Mannschaften straucheln. Das ist eingetreten. Jetzt haben wir es selbst in der Hand, diesen Platz zu verteidigen. Und das wollen wir in den letzten drei Spielen tun. Auch wenn wir mit Köln, Schalke und dem HSV schwere Aufgaben vor der Brust haben.“

Werders Sieg in Bildern

Werder Bremen gewinnt gegen Wolfsburg

Allofs begründet seinen Optimismus damit, „dass wir momentan gut in Form sind“. Vor allem die zweite Halbzeit in Wolfsburg, in der die Bremer groß aufspielten und einen 1:2-Rückstand nach Toren von Pizarro, Frings und Almeida noch in einen 4:2-Sieg umwandelten, macht dem Werder-Boss Mut. Er warnt aber auch: „Wir haben noch zu viele Schwankungen in unserem Spiel. Die müssen wir abstellen.“ Auf der anderen Seite sei es sehr positiv gewesen, dass die Mannschaft aus der lethargischen ersten Halbzeit in Wolfsburg „ganz schnell gelernt hat“ und den Hebel sofort umgelegt habe.

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