„Könnte nicht in den Spiegel schauen“

Bremen - Thomas Eichin spricht aus verhandlungstaktischen Gründen nicht über die Notwendigkeit von Neuzugängen. Bei Robin Dutt hat das Schweigen andere Ursachen. Der Werder-Coach nimmt schlicht Rücksicht auf die vorhandenen Spieler.

Als „respektlos“ würde er es empfinden, wenn er jetzt laut nach neuen Spielern für die Rückrunde rufen würde: „Ich selber könnte dann auch nicht in den Spiegel schauen, wenn ich einen der Jungs öffentlich aufgebe.“

Angemerkt sei allerdings, dass sich für den Betreffenden in letzter Konsequenz nichts ändert, wenn Dutt die personellen Veränderungen im Verborgenen vorantreibt – was zwangsläufig immer wieder passiert und passieren muss. Es gehört zum Geschäft.

Aber Robin Dutt hat eben für sich „festgelegt, dass es sich nicht gehört, öffentlich neue Spieler zu fordern – schon gar nicht nach Niederlagen.“ Zudem: „Vor der Saison habe ich Ja gesagt zu diesem Werder Bremen. Damit habe ich auch gesagt, dass sich die Vereinsführung darauf verlassen kann, dass ich sie nicht ständig unter Druck setze, indem ich bei Krisen öffentlich nach Neuzugängen rufe.“ · csa/mr

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