Knie weggeknickt, Operation erforderlich / „Wir bauen ihn auf“

Der Yildirim-Schock

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Özkan Yildirim muss den nächsten Rückschlag verkraften.

Bremen - Als Clemens Fritz die schlechte Nachricht erfuhr, schoss sofort ein „Oh Gott, oh Gott“ aus seinem Mund und ein „Der Junge tut mir wirklich leid“. Gemeint war Özkan Yildirim, der sich mal wieder verletzt hat und lange ausfallen wird.

Der 22-Jährige war erst vor zwei Wochen nach über einem Jahr Verletzungspause (Leistenoperation und Schambeinentzündung) auf die große Bundesliga-Bühne zurückgekehrt. Nun stoppt ihn ein Einriss im Außenmeniskus, er muss operiert werden. „Unser Pechvogel“, sagte Viktor Skripnik – und es war auch dem Coach anzumerken, dass ihn diese Nachricht geschockt hatte.

Passiert war es am Mittwoch beim Training. Ohne Fremdeinwirkung sei das „Knie umgeknickt“, berichtete Skripnik. Es folgte die bittere Diagnose. Wie lange Yildirim nun ausfällt, darüber wollte Skripnik nicht spekulieren. Die Saison ist für den Sulinger aber in jedem Fall gelaufen – nicht aber seine Karriere, prophezeit Teamkollege Fritz: „Er wird wiederkommen. Und wir werden ihn wieder aufbauen. Wir alle und der ganze Verein stehen hinter ihm.“

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