Werder-Boss Allofs stärkt dem Fünf-Millionen-Einkauf den Rücken: „Wir sind weiter von ihm überzeugt“

Die kleinen Fortschritte des Mehmet Ekici

Bremen - Da war sie wieder gewesen, die Chance des Mehmet Ekici. Doch der Ex-Nürnberger will bei Werder einfach keine Fahrt aufnehmen, sondern enttäuschte auch in Mainz. Aber Klaus Allofs ist da etwas milder: „Mit kleinen Schritten wird‘s besser.“

Wirklich? In Mainz war unübersehbar, wie sehr Ekicis Selbstvertrauen geschrumpft, wie anfällig der 21-Jährige geworden ist. Schon nach wenigen Sekunden stiebitzte ihm ein Mainzer frech den Ball, danach tauchte der Bremer erst einmal ab. Und während seine Teamkollegen um jeden Meter kämpften und sich in die Zweikämpfe warfen, suchte Ekici seine Rolle im Spiel. Als Regisseur hatte ihn Trainer Thomas Schaaf gebracht – für den zuletzt schwächelnden Marko Marin, der allerdings vom Typ her auch kein Spielmacher ist. Ekici ist das schon eher, aber nicht für das Werder-Spiel. „Aus Nürnberg kennt er ein anderes Tempo“, wiederholt Allofs das Dauerproblem des Neuzugangs, für den die Bremer stolze fünf Millionen Euro an den FC Bayern München überwiesen haben. Das Geld hat Allofs längst noch nicht abgeschrieben. Auch wegen solcher Szenen wie in der 61. Minute. „Das war ein Traumpass auf Markus Rosenberg. Da hat man gesehen, was Mehmet kann. Wir sind weiter von ihm überzeugt.“ Denn Allofs ist sich sicher, dass Ekici nicht aufgibt und weiter hart an sich arbeitet: „Er versucht es wirklich – und so ein guter Pass wird ihm ganz gewiss dabei helfen.“ Es bleibt allerdings abzuwarten, ob er dazu nach der Leistung in Mainz am Samstag gegen Köln wieder die Gelegenheit bekommt. · kni

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