Akpala-Transfer rückt aber näher

Klaus und Klaus und Klaus rechnen noch

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Joseph Akpala muss sich noch gedulden, ob Werder ihn kaufen kann.

Bremen - Gestern saßen sie zusammen – die drei Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs, Klaus Filbry und Klaus-Dieter Fischer. Ob sie eine Rechenmaschine dabei hatten, ist nicht überliefert. Aber es ging um Zahlen, um große Zahlen.

Für den Transfer von Joseph Akpala will Werder noch einmal in die Tasche greifen, aber die wird durch das Pokalaus in Münster nicht mehr so gefüllt, wie ursprünglich erhofft. Deshalb hatte Allofs schon in Münster die Verpflichtung des nigerianischen Stürmers vom FC Brügge auf die Warteliste geschoben. Und daran änderte sich auch gestern nichts, trotz des Klausur der Werder-Oberen.

„Wir haben noch nicht entschieden, ob wir noch einmal investieren können“, erklärte Allofs gestern Abend auf Nachfrage: „Wir haben zwar eine Menge gemacht, um unseren Etat zu entlasten. Aber wir können trotzdem nicht aus dem Vollen schöpfen.“

Dass es sich bei der Neuberechnung nur um ein Pokerspiel mit Brügge handelt, den Eindruck wischte Allofs weg: „Mit dem Club sind wir auf einem guten Weg. Bei uns geht es um Grundsätzliches.“ Ein Transferstopp des Aufsichtsrates – wie vor einem Jahr – würde es nicht geben. Zu einer möglichen Ablösesumme schwieg der Werder-Boss. Dem Vernehmen nach sollen die Bremer 1,5 Millionen Euro bieten.

Die Belgier würden Akpala gerne behalten und den am Saisonende auslaufenden Vertrag vorzeitig verlängern. Doch der 25-Jährige will zu Werder in die Bundesliga. Um eine mögliche Ablösesumme durch eine Verletzung nicht aufs Spiel zu setzen, verzichtete Brügge am Samstag in der Liga auf den 25-Jährigen. Am Donnerstag geht‘s in den Playoffs der Europa League zum ungarischen Vertreter Debreceni VSC. Ob mit oder ohne Akpala, das ist noch unklar. „Das hängt sicher auch von uns ab“, gestand Allofs und kündigte eine zeitnahe Entscheidung an: „Wir haben kein Interesse bis zur letzten Sekunde der Transferzeit Ende August zu warten. Wir werden das schnellstmöglich erledigen.“ · kni

Werder-Training ohne Elia

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