„Aufsichtsrat? Das wäre logisch“

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So kennt man ihn: Klaus-Dieter Fischer mit Werder-Schal. Der Club ist sein Leben – und bleibt es wohl auch nach seinem Rückzug aus der Geschäftsführung Ende 2014. n Foto: imago

Bremen - Das Ende ist nicht unbedingt nah, aber es ist klar terminiert. Am 31. Dezember 2014 scheidet Klaus-Dieter Fischer aus der Geschäftsführung von Werder Bremen aus. Es ist eine Zäsur in der Club-Führung, der Fischer seit 1970 angehört.

Und es wird auch eine Zäsur im Leben des dann 74-Jährigen sein. Doch Fischer hat alles geplant – die Übergabe der Geschäfte an seinen designierten Nachfolger Hubertus Hess-Grunewald und die eigene Werder-Zukunft. Bis 2015 bleibt er Präsident des Breitensport-Vereins, und er will in den Aufsichtsrat einziehen. Für ihn wäre das „eine logische Konsequenz“.

Herr Fischer, wie geht es Ihnen bei dem Gedanken, dass Sie am Silvestertag 2014 Ihre Führungsrolle als Geschäftsführer abgeben?

Klaus-Dieter Fischer: Es wird das normale Ende einer Berufskarriere sein. Ein Ende, das ich zum Glück selbst bestimmen kann. Es war immer mein Lebensziel, möglichst viel selbst zu bestimmen. Niemand soll sagen müssen: ,Der Alte muss weg, der bringt nichts mehr.‘ Oder andersherum: Dass die Leute kommen und sagen: ,Mensch, mach doch noch weiter, häng doch ein Jahr dran!‘ Nein, 2014 ist Schluss, das ist klar. Und jetzt läuft alles geregelt ab, und ich kann meinen Nachfolger ordentlich einarbeiten. Was ich übrigens bereits seit mehr als einem Jahr mache.

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