Klare Kante von Vestergaard – auch zum Thema Neuzugänge

Mehr Härte gefordert

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Abwehrspieler Jannik Vestergaard ist voll auf Werder konzentriert.

Bremen - Hannover hat es getan, Frankfurt auch – und Stuttgart ebenfalls: Spieler verpflichtet. Eine beliebte Maßnahme im Abstiegskampf. Auf die Werder verzichtet hat. Und deshalb wird bei den Bremer Profis nachgefragt, wie sie das so finden – und einer hat dazu gestern ziemlich deutlich seine Meinung gesagt: Jannik Vestergaard.

„Haben die schon gut gespielt, die Neuen? Haben die schon eingeschlagen?“, fragt der Däne nicht nur, er faucht es geradezu. „Das ist so ein Thema“, fügt er noch grimmig an: „Wir haben einen guten Kader. Wenn man einen holt, heißt das nicht, dass der automatisch besser ist. Es kann sein, aber zu behaupten, dass neu besser ist, das ist falsch!“ Damit wäre das geklärt. Wobei noch ganz interessant ist: Vestergaard war selbst mal ein Wintereinkauf, und zwar ein richtig guter. Werder hat den Innenverteidiger vor einem Jahr von 1899 Hoffenheim für eine Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro losgeeist. Vestergaard funktionierte sofort, war erheblich am Höhenflug beteiligt.

Und nun? Der 23-Jährige ist der Abwehrchef, gehört zum Kreis der Führungsspieler. Und er redet Klartext. „Wir sind in der Verantwortung. Wir müssen zeigen, dass wir gewinnen wollen. Es war nicht nur Pech, dass wir so viele Spiele verloren haben“, gesteht der Däne. Und er präsentiert Lösungen: „Es kann sein, dass wir härter werden müssen, dass wir intern mehr voneinander verlangen müssen.“

Auch von sich erwartet er mehr. „Sonst wäre meine Entwicklung ja schon vorbei“, sagt er und verweist auf sein noch junges Alter. Aber auch schon jetzt hat der 23-Jährige angeblich das Interesse anderer Clubs aus England (Everton, Newcastle, West Ham) und Italien (Lazio Rom) geweckt. „Darauf verschwende ich keine Energie, bis ich etwas Konkretes habe, worüber ich mir Gedanken machen muss. Aber es gibt nicht ansatzweise etwas Konkretes“, stellt Vestergaard klar und versichert: „Ich denke nur an Werder.“ Macht Sinn, denn Sportchef Thomas Eichin hat ihn unlängst für den Winter als unverkäuflich bezeichnet.

kni

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