Allofs: „Ein Ausscheiden gegen Twente wäre eine große Enttäuschung“

Klare Forderung vom Boss: Werder muss ins Achtelfinale

Klaus Allofs ist zuversichtlich: Der Werder-Boss rechnet fest damit, dass sein Team heute gegen Twente Enschede das Achtelfinale der Europa League erreicht.

Bremen - Von Björn Knips · Zwei Jahre musste Bremen auf diesen Moment warten: Endlich darf Werder mal wieder ein Rückspiel auf internationaler Ebene im Weserstadion austragen.

Aber ist das wirklich so gut? Beim letzten Mal ging’s in die Hose: Nach der 0:2-Pleite im UEFA-Cup-Achtelfinale bei den Glasgow Rangers gab’s daheim nur ein 1:0, Werder war draußen. Heute müssen die Bremer in der Europa League allerdings „nur“ ein 0:1 aufholen, und vor dem Rückspiel gegen Twente Enschede (21.05 Uhr/Sat.1 live) stellt Werder-Boss Klaus Allofs klar: „Ich erwarte, dass wir ins Achtelfinale kommen. Ein Ausscheiden gegen Twente wäre eine große Enttäuschung.“

Sicher, Twente ist Tabellenzweiter der niederländischen Ehrendivision. Und Twente hat im Hinspiel – vor allem in der zweiten Halbzeit – überzeugt. „Aber Twente ist kein Übergegner“, sagt Werder-Keeper Tim Wiese: „Wir haben die Klasse uns durchzusetzen. Wir sind die bessere Mannschaft.“

Bilder vom Abschlusstraining

Ohne Fritz gegen Enschede

Davon ist auch Allofs überzeugt. Doch der Ex-Profi warnt zugleich: „Es reicht nicht, nur optisch überlegen zu sein. So etwas muss sich auch im Ergebnis ausdrücken.“ Will heißen: Werder muss seine Chancen diesmal nutzen. Im Hinspiel hatte vor allem Claudio Pizarro eine Riesenchance zur Führung liegen gelassen. Die Strafe folgte kurz darauf: Mit einem 25-Meter-Kracher ließ Theo Janssen die Gastgeber jubeln.

Deshalb muss Werder nun einem Rückstand hinterherlaufen. Wiese fordert dabei „Vollgas von der ersten Minute. Wir müssen gleich klarstellen, wer das Sagen auf dem Platz hat.“ Aber ist das wirklich die richtige Taktik? Schließlich ist da noch die Geschichte mit dem Auswärtstor. Gelingt den Gästen gegen wüst stürmende Bremer ein erfolgreicher Konter, dann muss Werder drei Tore erzielen, um das Aus zu verhindern. Werder-Coach Thomas Schaaf hat sich daher den Mittelweg ausgeguckt: „Wir dürfen uns für ein Tor nicht zu viel Zeit nehmen, wir dürfen aber auch kein Risikospiel hinlegen und dem Gegner damit gute Chancen auf ein Tor geben.“

Kleines Schmankerl am Rande: Steht es nach 120 Minuten (also inklusive Verlängerung) 1:0 für Werder, würde es zum ersten Elfmeterschießen in der Bremer Europapokal-Geschichte kommen. Doch damit möchte sich kein Bremer beschäftigen. Die Gastgeber wollen schon in der regulären Spielzeit alles klar machen. Zumal es bereits am Samstag in der Bundesliga beim FSV Mainz 05 weitergeht.

„Wir dürfen uns diese Möglichkeit nicht entgehen lassen. Wir sind optimistisch, dass wir es noch schaffen“, demonstriert Per Mertesacker Selbstbewusstsein. Genau diese Einstellung wünscht sich auch Allofs: „Twente hat zwar eine sehr gute Mannschaft, aber das ist ein Gegner, gegen den man sich als Werder Bremen durchsetzen kann.“

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