Allofs freut sich schon auf die Gänsehaut heute Abend gegen Tottenham

Klare Ansage vom Boss: Werder muss ins Achtelfinale

Klaus Allofs will in der Champions League Werder siegen sehen – am besten gleich heute im Heimspiel gegen Tottenham Hotspur.

Werder-Bremen - Von Arne Flügge und Björn Knips (Eig. Ber.) · Vorhang auf für die große Fußball-Bühne! Nach einem Jahr Abstinenz kehrt Werder Bremen heute Abend (20.45 Uhr/live auf Sky) mit dem Heimspiel gegen Tottenham Hotspur in die Champions League zurück.

Und Klaus Allofs macht aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Unser Ziel ist das Achtelfinale. Nach der geschafften Qualifikation wollen wir nun den zweiten Schritt tun und die Gruppenphase als Erster oder Zweiter beenden.“

Allofs weiß, dass es ein hartes Stück Arbeit wird, um am Ende eine Runde weiter zu sein. „Jeder Spieler muss in jedem Spiel bis an sein Limit gehen, aber ich denke, wir sind gut vorbereitet. Wir haben eine Mannschaft, die von ihrem Potenzial her in die Champions League gehört und da auch eine gute Rolle spielen kann“, verbreitet der 53-Jährige großen Optimismus.

Freilich, so Allofs, habe Werder eine schwere Gruppe erwischt. „Gegen Tottenham haben wir in diesem Wettbewerb noch nicht gespielt, dann treffen wir auf den Titelverteidiger Inter Mailand, und auch Twente Enschede ist mit Sicherheit kein Punktelieferant. Doch wir sind stark genug, um in dieser Gruppe zu bestehen“, glaubt der Werder-Boss.

Das Kribbeln im Bauch hielt sich bei Allofs gestern zwar noch in Grenzen, doch wenn heute Abend nach einem Jahr Pause im Weserstadion wieder die Champions-League-Hymne ertönt, „werde ich wieder Gänsehaut bekommen, ganz sicher. Die Champions League ist immer etwas ganz Besonderes. Auch wenn wir jetzt schon zum sechsten Mal in den letzten sieben Jahren dabei sind.“

Den Grundstein für eine erfolgreiche Gruppenphase wollen die Bremer bereits heute Abend gegen Tottenham legen. Und obwohl in Naldo, Per Mertesacker und Claudio Pizarro erneut drei Stars fehlen, ist Allofs nicht bange. Das starke 0:0 der Bremer am Samstag bei den Bayern habe gezeigt, „dass wir auch in der Breite gut aufgestellt sind. Nach dieser Leistung hat die Mannschaft noch mehr Selbstvertrauen getankt“, glaubt der Sportdirektor, „jetzt müssen wir gegen Tottenham mit der gleichen Einstellung ins Spiel gehen“.

Eine Forderung, die auch der zuletzt starke Tim Wiese teilt. „Das Spiel in München war absolut okay, weil nicht nur die Abwehr, sondern die ganze Mannschaft super nach hinten gearbeitet hat“, meint der Werder-Keeper – schiebt aber gleich eine deutliche Warnung hinterher: „Wir dürfen nach der guten Leistung den Mund jetzt nicht zu voll nehmen, denn gegen Tottenham kann es auch schief laufen, wenn wir nicht alle so arbeiten wie gegen die Bayern.“

Philipp Bargfrede muss sich da nicht angesprochen fühlen, denn von ihm gibt’s immer 100 Prozent Einsatz. Und heute wird er noch motivierter sein, schließlich feiert der 21-Jährige seine Champions-League-Premiere. „Das ist etwas ganz Besonderes für mich“, sagt der Mittelfeldspieler – und ihm ist die Begeisterung deutlich anzusehen. Bargfrede strahlt, Bargfrede ist heiß, Bargfrede weiß, was er will und spricht dabei seinem Boss Allofs aus der Seele: „Wir spielen doch nicht in der Champions League, um gleich wieder rauszufliegen. Wir haben unsere Chance.“

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