Werder will sich heute im DFB-Pokal auf das Millionen-Spiel gegen Genua vorbereiten

Klare Ansage: Ahlen soll nur ein guter Test sein

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Werder will sich heute im DFB-Pokal auf das Millionen-Spiel gegen Genua vorbereiten.

Von Björn Knips · Der Gegner heißt heute RW Ahlen, aber irgendwie spielt auch Sampdoria Genua mit – zumindest in den Köpfen der Kicker und der Verantwortlichen des SV Werder Bremen.

Denn die erste Runde im DFB-Pokal beim Drittligisten (15.30 Uhr/Sky live) will der Bundesligist vor allem auch dazu nutzen, sich den nötigen Schliff für das Millionen-Spiel am Mittwochabend gegen Sampdoria Genua zu holen. Denn dann wird’s in der Qualifikation zur Champions League richtig wichtig.

„Natürlich ist das Spiel in Ahlen ein guter Test, weil es das erste Pflichtspiel in dieser Saison ist“, sagt Torsten Frings. Der Kapitän wird allerdings nur als Zuschauer vor Ort sein – eine Folge des Final-Desasters gegen den FC Bayern. Bei der 0:4-Pleite gegen die Münchner hatte Frings aus lauter Frust Bastian Schweinsteiger umgetreten und dafür die Ampelkarte gesehen. „Das lässt sich jetzt auch nicht mehr ändern“, nimmt es Frings gelassen. Von seinen Kollegen will er heute einiges sehen: „Bei allem Respekt, aber gegen Ahlen muss das eine klare Sache sein.“

Werder-Training am Freitag

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So sieht’s auch Thomas Schaaf. Der Werder-Coach hat sich sogar von einer liebgewonnenen Angewohnheit verabschiedet. Normalerweise hebt er den nächsten Gegner immer in den Fußball-Himmel, selbst wenn der Kontrahent gerade durch die Hölle geht. Nun sagt Schaaf: „Auf solche Gegner bin ich weniger fixiert, da schaue ich mehr auf uns, wie wir unsere Vorgaben umsetzen.“ Als Musterbeispiel gilt dabei die erste Halbzeit vom letzten Test am vergangenen Samstag beim FC Fulham. Nach starken 45 Minuten führte Werder 1:0. Anschließend tauschte Schaaf einige Spieler aus und erlebte ein Fiasko. Mit 1:5 gingen die Bremer in London unter. „Da haben wir alles vernichtet, was wir vorher aufgebaut hatten“, ärgert sich der Coach noch immer. Aber gleichzeitig gibt er auch ein Versprechen ab: „Wir werden in Ahlen so auftreten wie in der ersten Halbzeit von Fulham.“ Denn bei allen Problemchen in der Vorbereitung, heute darf es keine Ausreden geben, so Schaaf: „Es gibt nur ein Ziel: die nächste Runde. Da darf es auch keine Diskussion geben. Da habe ich eine ganz klare Erwartung an die Mannschaft.“

Bei Spielern wie Clemens Fritz sollte es da keine Probleme geben. Der Außenverteidiger ist heiß, endlich im Wettbewerb zu stehen: „Wir haben in der Vorbereitung lange und hart gearbeitet. Ich freue mich, dass es endlich losgeht.“ Und zum Pokal hat er als Bremer natürlich eine ganz besondere Beziehung: „Wir waren jetzt zwei Mal in Folge im Finale in Berlin. Da wollen wir natürlich wieder hin.“ Die erste Hürde in Ahlen sollte da eigentlich mühelos überwunden werden. Aber es geht nicht nur darum, sondern Werder will zugleich jede Menge Selbstvertrauen für den Genua-Gipfel sammeln. Denn diese Partie geistert natürlich schon jetzt durch die Köpfe der Werder-Profis, wie Fritz gesteht: „Da geht’s um sehr, sehr viel – nicht nur für uns Spieler, sondern für den ganzen Club. Und das ist gerade zu Beginn wirklich schwierig. Aber da müssen wir durch.“

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