„Klar, ich will immer spielen“

Galvez denkt nicht an Wechsel

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Der Spanier Alejandro Galvez hat sich gegen die Kälte in Deutschland gut geschützt.

Bremen - Erst war es der FC Sevilla, dann Hellas Verona – laut Medienberichten ist Alejandro Galvez in Spanien und Italien heiß begehrt. Doch der Werder-Profi gibt sich ahnungslos: „An mich ist niemand herangetreten.“ Und dabei soll es auch bleiben, denn der 26-Jährige stellt klar: „Ich denke nur daran, meinen Vertrag zu erfüllen.“ Der läuft bis 2017.

Vor wenigen Wochen hatte Sportchef Thomas Eichin sogar schon laut über eine vorzeitige Verlängerung nachgedacht. Sehr zur Freude von Galvez. Denn der Spanier fühl sich wohl in Bremen. Obwohl seine sportliche Situation nicht ganz einfach ist. Er muss sich den Posten als zweiter Innenverteidiger neben Jannik Vestergaard mit Assani Lukimya teilen. Mehrfach saß er deshalb nur auf der Bank – wie auch bei den letzten beiden Pflichtspielen in Mönchengladbach und Frankfurt. „Klar, ich will immer spielen und ein Stammspieler sein“, sagt der 26-Jährige. Aber er mault deshalb nicht, sondern blickt selbstbewusst nach vorne: „Ich fühle mich sehr gut und werde besser spielen als in der Hinrunde.“

Anders als im Sommer muss er sich nicht mit den Folgen einer Fußverletzung herumplagen. „Ich bin fit“, sagt der Abwehrspieler, der gerne auch mal einen riskanten Ball spielt. Das ist gefährlich, doch Galvez findet: „Ich muss meinen Spielstil nicht ändern. Deshalb hat mich Werder doch geholt.“ Das war im Sommer 2014. Galvez träumte damals davon, Werder ins internationale Geschäft zurückzuführen. Nun muss er erneut um den Klassenerhalt zittern. Enttäuscht sei er deshalb nicht – im Gegenteil: „Ich bin optimistisch, wir haben doch noch die ganze Rückrunde.“

kni

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