Keine Zuschauer beim Test in Bremen

Geisterspiel gegen Hannover

Bremen - Was soll man jetzt davon halten? Werder Bremen bestreitet am Mittwoch (15.30 Uhr) im Stadion „Platz elf“ ein Testspiel gegen Hannover 96, lässt aber keine Zuschauer zu.

Der erste Gedanke: Angst vor Polizeieinsätzen und möglichen Rechnungen dafür. Doch das ist es nicht, meint Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin und erklärt in einer Mitteilung des Clubs: „Wir hätten gerne an einem Ort zwischen Bremen und Hannover gespielt, doch so kurzfristig war kein freier Austragungsort und kein Veranstalter zu finden. Da der Test für beide Trainer sehr wichtig ist, haben wir uns auf diese Möglichkeit verständigt. Eine Öffnung der vor allem aus sportlicher Sicht wichtigen Partie, hätte den organisatorischen Rahmen gesprengt und die Austragung mit so wenig Vorlaufzeit unmöglich gemacht.“

Die Verabredung, spielen zu wollen, trafen die Vereine in der vergangenen Woche. Versuche, das Spiel in Minden oder Verden auszutragen, scheiterten. Chefcoach Robin Dutt drängte aber vehement auf die zusätzliche Möglichkeit eines Testspiels. „Ich will darauf nicht verzichten, auch wenn es die Organisation nicht zulässt, vor Zuschauern zu spielen. Wir brauchen diese Spiele gegen hochkarätige Gegner. Wir wollen gefordert werden.“

csa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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