Filbry betont: „Wir können warten“

Keine Absage von Kosicke

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Marc Kosicke

Bremen - Das Geduldsspiel geht weiter, Werder wird vorerst keinen Nachfolger von Geschäftsführer Klaus Allofs präsentieren. „Diese Woche wird nichts passieren, weil ich erst in Katar und dann bis Samstag in Seoul bin“, erklärte gestern Abend Aufsichtsratschef Willi Lemke auf Nachfrage.

„Das ist alles kein Problem. Wir bemühen uns intensiv darum, bis Januar, wenn die Transferperiode beginnt, einen neuen Geschäftsführer zu präsentieren.“

Dass ein Sky-Reporter am Samstag vor dem Werder-Spiel in Frankfurt spekuliert hatte, Topkandidat Marc Kosicke habe abgesagt, konnte Lemke nicht nachvollziehen und stellte klar: „Herr Kosicke hat nicht abgesagt. Es hat kein Kandidat von unserer Shortlist abgesagt.“

Klaus Filbry, neuer Vorsitzender der Werder-Geschäftsführung, äußerte Verständnis für Kosickes lange Bedenkzeit. „Ich denke, er ist jetzt in einem ganz normalen Prozess, ob er diesen Weg zu einem Verein gehen möchte oder er weiterhin in der Selbstständigkeit bleiben möchte“, sagte Filbry gestern Abend im NDR-Fernsehen. Bis zum Januar eine Lösung zu präsentieren, hält er offenbar nicht für unbedingt notwendig. „Wenn man für den Richtigen vielleicht zwei, drei Monate warten muss, weil eventuell jemand in einem bestehenden Vertragsverhältnis ist, dann können wir auch gut warten“, sagte der ehemalige Adidas-Manager. Kosicke prüft derzeit, wie seine Beratungs-Agentur „Projekt B“ ohne ihn weitergeführt werden kann. · kni/csa

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