Ex-Werder-Sponsor verliert Klage gegen Stadt

Kein Geld für bwin

Bremen - Dem Sportwettenanbieter bwin stehen keine Schadenersatzansprüche gegen die Stadt Bremen wegen des untersagten Trikotsponsorings beim SV Werder zu. Das Oberlandesgericht wies gestern eine Klage des Unternehmens über 5,9 Millionen Euro im Berufungsverfahren zurück (Az. 1 U 6/08).

Werder hatte im Sommer 2006 mit bwin einen Sponsorvertrag über 4,9 Millionen Euro pro Jahr plus Erfolgsprämien geschlossen, der bis 2009 laufen sollte. Bereits am 7. Juli 2006 verbot die Stadt Bremen, für Sportwetten oder andere Glücksspiele zu werben, die ohne Genehmigung Bremens veranstaltet werden.

In ihrem Vertrag hatten Werder und bwin geregelt, dass die Zahlungspflicht auch dann gilt, wenn die Werbung aufgrund behördlicher oder gerichtlicher Maßnahmen nicht möglich sein sollte. bwin durfte in diesem Fall den Vertrag zwar kündigen, was im Oktober 2006 auch geschah, die Zahlungspflicht blieb aber bis zum Abschluss eines Vertrag mit einem neuen Hauptsponsor zum 1. Juli 2007 bestehen.

Das Gericht erklärte nun: Zwar habe das vom Bremer Stadtamt ausgesprochene Verbot der Werbung für Sportwetten nicht dem EU-Recht entsprochen, die Rechtsprechung der EU dazu sei aber 2007 noch nicht klar gewesen. Deswegen könne der Stadt kein Verschulden nachgewiesen werden, als sie bwin das Trikotsponsoring untersagt habe. · dpa

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