Kein Ende der Zwangspause in Sicht

Es wird nicht besser bei Johannsson

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Aron Johannsson

Bremen - Dass Aron Johannsson dieses Jahr nicht mehr spielen wird, steht schon länger fest. Doch der Werder-Stürmer fällt nach seiner Operation im Hüftbereich wohl noch länger aus.

„Es ist schwierig mit dieser Verletzung“, sagte der US-Nationalspieler dem „Weser Kurier“. Er möchte zwar Anfang Januar mit ins Trainingslager nach Belek reisen, doch dort könne er maximal „ein bisschen was mit den Physios machen“. Der 25-Jährige, den Werder im Sommer für eine Ablöse von 4,5 Millionen Euro aus Alkmaar geholt hat, steht seit Ende September nicht zur Verfügung. Das setzt gewissermaßen auch Thomas Eichin unter Druck. Der Sportchef hatte nach der Hüftoperation Ende Oktober zugegeben, von Johannssons vermeintlicher Schwachstelle gewusst zu haben. „Es ist uns bekannt gewesen, dass er da ein paar Probleme hatte – auch vorher schon“, sagte Eichin damals und fügte noch an: „Es war klar, dass da vielleicht noch mal was kommen kann.“ Aber das Risiko habe man bei der Verpflichtung in Kauf genommen, weil es nichts sei, das die Karriere bedroht.

Davon ist jetzt auch nicht die Rede. Zudem behauptet Johannsson, dass es sich um zwei unterschiedliche Probleme handelt. In seiner Zeit in den Niederlanden habe er sich an den Adduktoren operieren lassen. Nun schmerzt es aber im „Hüft-Leisten-Bereich“, erklärt der Stürmer und ist ein bisschen verzweifelt: „Manchmal kann ich rennen. Und zwei Tage später kommen dann die Schmerzen wieder.“ Es geht einfach nicht voran. Der Isländer mit US-Pass braucht vor allem eines: Geduld. Doch das ist leichter gesagt, als getan. Als Last-Minute-Einkauf und Ersatz von Franco Di Santo wollte er sich in der Bundesliga unbedingt beweisen. Nach seinen beiden Toren gegen Mönchengladbach und in Darmstadt sah es auch ganz gut aus.

Bis es plötzlich zwickte. Die diagnostizierte Nervenirritation im Hüftbereich ist auch nach der Operation nicht vorbei. „Ich gucke jetzt von Tag zu Tag und erwarte gar nichts“, sagte Johannsson. Wann er wieder spielen kann, ist damit völlig offen.

kni

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