Kein Comeback in Wolfsburg / „Ein komisches Gefühl“

Probleme mit den Augen: Gebre Selassie muss sich gedulden

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„Wir dürfen nicht in Angst und Schrecken verfallen“

Bremen - Erst klingt es noch ganz gut, was Theodor Gebre Selassie über seinen Gesundheitszustand sagt: „Mir geht es viel, viel besser als letzte Woche.“ Da hatte er noch unter den schmerzhaften Folgen seiner Gehirnerschütterung gelitten – zugezogen vor zehn Tagen beim Spiel in Augsburg. Doch dann berichtet der Werder-Profi von „Problemen mit den Augen“ und schließt ein Comeback am Samstag in Wolfsburg aus: „Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder mit der Mannschaft trainieren kann.“

Gestern musste er noch allein seine Runden drehen. Und mehr als zehn Minuten machte der Kopf auch nicht mit. „Ich habe zwar keine Schmerzen, aber die Augen werden schnell müde, das ist ein komisches Gefühl“, erklärt Gebre Selassie. Deshalb ist er jeden Tag beim Arzt, lässt sich checken. Erst wenn der Mediziner grünes Licht gibt, steigt Gebre Selassie wieder richtig ein. Denn es sei sehr gefährlich, wenn er zu früh einen Schlag auf den Kopf bekommen würde.

Den Zusammenprall mit Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen Augsburg hat sich der Tscheche inzwischen angeschaut, obwohl er wegen der Augenprobleme gar nicht so viel Fernsehen gucken soll. „Ich hatte gedacht, es wäre schlimmer gewesen“, sagt Gebre Selassie und macht dem Teamkollegen überhaupt keinen Vorwurf: „Das war einfach eine unglückliche Situation.“

Die nun auch seinen Trainer in Schwierigkeiten bringt. Viktor Skripnik muss Ersatz für einen absoluten Leistungsträger finden. Favorit auf den Posten des rechten Verteidigers ist Clemens Fritz. Der Kapitän hat die Seite schließlich jahrelang beackert, bis ihn Skripnik ins Mittelfeld beförderte. Die beiden Nachwuchskräfte Luca Zander und Marnon Busch haben nur Außenseiterchancen. Beide besitzen zwar durchaus die Qualität, hatten aber zuletzt Verletzungsprobleme.

kni

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