Werder-Boss Allofs ist es egal, was die Brasilianer so alles sagen

Kein Angebot für Naldo

Naldo

Bremen - Klaus Allofs seufzte erst einmal. Mit Meldungen aus Brasilien steht der Werder-Boss nicht erst seit dem Wechsel-Wirrwarr um Wesley auf Kriegsfuß. Nun will sich Gremio Porto Alegre mit Werder auf einen sofortigen Wechsel von Naldo für eine Ablöse von zwei Millionen Euro geeinigt haben, verkündete Gremio-Sportdirektor Paulo Pelaipe in brasilianischen Zeitungen (wir berichteten).

„Die halten es da mit dem Wahrheitsgehalt nicht so genau“, dementierte Allofs leicht genervt die Berichte. Einen baldigen Wechsel des Abwehrspielers wollte er allerdings nicht ausschließen: „Das mache ich bei keinem Spieler. Wenn jemand kommt, beschäftigen wir uns damit. Aber in diesem Fall ist keiner gekommen.“

Naldo hatte erst vor wenigen Tagen in dieser Zeitung einen Blitz-Wechsel als möglich bezeichnet, gestern meinte er zum Thema Gremio: „Ich habe das gelesen, aber noch nicht mit meinem Berater darüber gesprochen. Jetzt zählt für mich erst einmal nur das Mainz-Spiel.“ Die Zeit drängt allerdings, denn schon am 4. April schließt in Brasilien das Transferfenster.

Allofs gibt sich jedoch ganz gelassen. „Den einen Tag sagt Naldo, dass er Bremen liebt und noch lange bleiben will, den anderen Tag, dass er weg will“, merkte Allofs auch mit dem Hinweis auf ein ähnliches Szenario zu Beginn des Jahres an: „Ich weiß, wie ich das einzuordnen habe. Prinzipiell ist es für einen Spieler doch immer schön, sich anzuhören, wie begehrt man ist.“

Naldos Vertrag bei Werder läuft noch bis Juni 2013. Nach seinem geplatzten Wechsel im Januar zu Internacional Porto Alegre hatte er von einer Vertragsverlängerung bei Werder gesprochen. Die ist für Allofs aber derzeit „kein Thema“. Bei 13 im Sommer auslaufenden Verträgen gäbe es genug zu tun. Die Tatsache, dass Naldo die Saison 2010/11 verletzungsbedingt komplett und auch diese Hinrunde bislang verpasst hat, spiele dabei nur eine untergeordnete Rolle, so Allofs. · kni

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