„Jeder muss sich selbst aufbauen“ / Gespräch mit Dutt

Kaum Mitleid für Petersen

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Wochenlang hat Nils Petersen nicht für Werder getroffen, und dann das: Nach einer Ecke lässt er seinem Keeper Raphael Wolf keine Chance. ·

Mainz - Für Thomas Eichin war die Sachlage klar. „Heute tut mir keiner leid“, antwortete der Sportchef auf die Frage, ob er mit Nils Petersen fühle. Der Stürmer hatte in Mainz nach fünf Minuten das erste Eigentor seiner Karriere geschossen. Und was für eins. Nach einer Ecke beförderte er die Kugel unbedrängt aus elf Metern sehenswert ins Tor.

„Das war eine dumme Aktion. Es tut mir leid für die Mannschaft. Ich fühle mich schon ein bisschen schuldig an der Niederlage“, haderte der 25-Jährige nach der 0:3-Pleite.

Auf dem Platz hatte es überraschend keine Aufmunterung für den Pechvogel gegeben. Die meisten Kollegen attackierten lieber Schiedsrichter Deniz Aytekin, der zuvor ein Foulspiel an Luca Caldirola übersehen haben soll.

Nach der Partie meinte dann Zlatko Junuzovic immerhin: „Das war ein krummes Ding, das hätte jeden treffen können.“ Auch Prödl befand: „Er war nicht der einzige, der Mist gebaut hat.“ Aber der Österreicher stellte auch klar: „Jeder muss sich selbst aufbauen. Er ist gescheit genug, dass er das kann.“

Gestern Morgen sprach dann Trainer Robin Dutt beim Training mehrere Minuten mit dem Stürmer, der für den gelbgesperrten Franco Di Santo in die Startelf gerückt war. · kni

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