Weil er einen Ausländerplatz blockiert

Karabükspor will Akpala loswerden

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Joseph Akpala

Bremen / Karabük - Die Kollegen von Karabükspor haben es eilig. Gestern verbreiteten sie die Meldung, der Leihvertrag mit dem verletzten Angreifer Joseph Akpala sei aufgelöst. „Stimmt nicht“, entgegnet jedoch Werder-Sportchef Thomas Eichin: „Ich weiß, dass die Türken das vorhaben, aber so etwas muss abgestimmt werden.“

Was aber noch nicht geschehen ist – jedenfalls nicht mit Eichin. Karabükspor, das Akpala bis Saisonende ausgeliehen hat, möchte den Nigerianer aus gutem Grund so schnell wie möglich aus dem eigenen Kader streichen. Mit seinem am 29. Dezember zugezogenen Achillessehnenriss kann der 27-Jährige in dieser Saison nicht mehr spielen, gleichwohl blockiert er einen Ausländerplatz auf der Spielerliste. Sollte Karabükspor also die Absicht haben, in der aktuellen Transferperiode einen weiteren Ausländer zu verpflichten, müsste Akpala, der sich in Belgien behandeln lässt, weichen.

Grundsätzlich dürfte das auch nicht zum großen Problem werden. Werder kann den Stürmer schließlich zurücknehmen, denn das Gehalt zahlt ab 9. Februar ohnehin Akpalas Versicherung, der Club ist im Krankheitsfall nach sechs Wochen raus aus der Pflicht. Es gilt also, zu verhandeln, wie drei Wochen Lohnfortzahlung aufgefangen werden. „Wir müssen sprechen“, sagt Eichin, „und ich habe noch nichts gehört.“ · csa

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