Kapitän sieht Österreicher als Stellvertreter

Fritz wünscht sich Prödl

Bremen - Der Kapitän steuert ganz auf einer Linie mit den Verantwortlichen. Gefragt nach Werders Zielen für die kommende Saison, antwortet Clemens Fritz: „Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben und uns steigern. Einen einstelligen Tabellenplatz sollten wir schon ins Auge fassen.“ Ganz ähnlich hatten sich auch schon Trainer Robin Dutt und Sportchef Thomas Eichin geäußert.

Für Fritz wird es höchstwahrscheinlich die letzte Saison im Werder-Trikot sein – und in die geht der 33-Jährige erneut als Kapitän. Das hat Dutt bereits klargemacht. Als neuer Stellvertreter ist – nach Aaron Hunts Wechsel zum VfL Wolfsburg – Sebastian Prödl der heißeste Kandidat. Auch für Fritz: „Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Basti fallen Sachen auf, die er dann auch anspricht. Er ist bereit, Verantwortung zu übernehmen.“ Hinzu komme, dass Prödl sich den Status als Führungskraft auch durch Leistung erarbeitet hat. „Er hat vor allem eine sehr, sehr starke Rückrunde gespielt“, lobt Fritz.

Von Ludovic Obraniak kann man das nicht behaupten. Der Winter-Neuzugang aus Bordeaux war nicht die erhoffte Soforthilfe und saß häufig auf der Bank. Doch der Franzose mit polnischen Wurzeln wird sich erheblich steigern, glaubt Fritz: „Eine neue Mentalität, eine neue Sprache – all das war nicht einfach für Ludo. Aber er hat ohne Frage fußballerische Qualität. Ich traue ihm eine wichtige Rolle bei uns zu, wir werden noch viel Freude an ihm haben.“

mr

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