Aber er selbst weicht der „K-Frage“ aus

Kapitän Fritz bringt „alle Qualitäten mit“

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Clemens Fritz als Kapitän: Ob das für ihn bald auch dauerhaft und nicht nur in den Vorbereitungsspielen in Frage kommt, wollte er selbst nicht kommentieren.

Erfurt · So schnell kann's gehen: Erst vor zwei Wochen wechselte Andreas Wolf an die Weser, und schon am Dienstagabend trug der Ex-Nürnberger erstmals die Werder-Kapitänsbinde – wenn auch nur für eine gute halbe Stunde.

Aber klar: Zum Kreis der Top-Favoriten für dieses Amt auf Dauer zählt der Innenverteidiger (noch) nicht – sehr wohl aber Clemens Fritz, der die Binde vor seiner Auswechslung im Test bei Rot-Weiß Erfurt an Wolf weiterreichte. Einiges deutet darauf hin, dass er in der neuen Saison die Mannschaft regelmäßig aufs Feld führt. Das Zeug dazu hat er allemal.

Denn der 30-Jährige zeigte nicht nur auf dem Platz erneut Führungsqualitäten und eine gute Leistung, sondern fand am Spielfeldrand auch die richtigen Worte für Werders Leistung gegen den Drittligisten. Ein Thema war ihm allerdings sichtlich unangenehm: eben jene „K-Frage“ und das Nachhaken, ob Fritz sie für sich schon beantwortet hat: „Ich weiß gar nicht, was diese Diskussion überhaupt soll“, wiegelte der Blondschopf ab: „Per Mertesacker ist Vize-Kapitän, jetzt aber verletzt. Und ich darf ihn zurzeit vertreten. Mehr nicht.“

Sein Chef geht da hingegen schon weiter: Thomas Schaaf macht keinen Hehl daraus, dass er sich Fritz als Käpt'n vorstellen könnte: „Clemens ist seit geraumer Zeit bei uns – und er bringt alle Qualitäten mit, die ein Kapitän haben muss“, urteilt der Werder-Coach.

Fritz' Chancen könnten noch steigen, wenn andere Kandidaten tatsächlich dem Verein den Rücken kehren sollten: Torwart Tim Wiese hatte zwar vor Wochen erklärt: „Ich würde es machen“ – aber zu diesem Zeitpunkt kursierten auch noch nicht die Spekulationen um seinen Wechsel zum VfL Wolfsburg. Und um Per Mertesacker rankten sich zuletzt ebenfalls Abschiedsgerüchte – doch die verwies Sportchef Klaus Allofs gestern ins Reich der Fabeln: „Uns liegen im Moment keine Angebote vor – für niemanden. Und ob die sportliche Leitung angesichts der dünnen Personaldecke in der Abwehr ihren Innenverteidiger überhaupt ziehen lassen würde, ist doch mehr als fraglich.

ck

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