Kapitän Frings: „Wir sind alle sehr schockiert“

Bremen - Die Natur- und Atom-Katastrophe in Japan beschäftigt auch die Profis von Werder Bremen. „Wir sind alle schockiert, finden das traurig. So eine Tragödie, so ein Chaos. Wir haben einen Fernseher in der Kabine und verfolgen das regelmäßig“, sagte Torsten Frings gestern.

Der Bremer Kapitän war 2002 bei der WM in Japan und Südkorea dabei und erinnert sich: „Es waren nur drei Wochen in Japan, aber wir haben dort eine gute Zeit verbracht. Alle waren immer sehr nett und freundlich.“ Auch Abwehrspieler Per Mertesacker zeigte sich betroffen: „Wir können froh sein, dass wir hier so ein Leben haben. Wie die Situation dort wirklich ist, kann, glaube ich, keiner nachvollziehen.“

Vergangene Woche hatten die Bremer einen direkten Bezug zu Japan, als mehrere Physiotherapeuten aus Tokio bei Werder zu Gast waren. „Natürlich waren sie sehr betroffen, aber zum Glück geht’s wenigstens ihren Familien gut“, sagte Mittelfeldmann Marko Marin. Möglicherweise werden die Bremer auch noch eine Aktion starten. „Wenn irgendwo Hilfe benötigt wird, helfen wir“, meinte Frings: „Aber ich denke, man kann im Moment nicht wirklich viel machen – außer vielleicht Geld aus der Mannschaftskasse zu spenden.“

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