Kapitän beim 3:4 gegen Chile ohne Einsatz

Pizarro für Peru nicht gut genug

+
Werder-Stürmer Pizarro

Lima - Claudio Pizarro hat noch einen großen Traum. Er will, obwohl kürzlich bereits 37 Jahre alt geworden, bei der WM 2018 in Russland dabei sein und zum Ende seiner Karriere seine erste Weltmeisterschaft spielen. Doch es sieht schlecht aus, richtig schlecht sogar.

Zum einen, weil seine Peruaner nach dem 0:2 in Kolumbien auch das zweite Qualifikationsspiel im „Clasico del Pacifico“ gegen Chile verloren (3:4). Zum anderen, weil der Werder-Stürmer keinesfalls mehr den Status einer unumstrittenen Stammkraft hat. Gegen Chile saß der Kapitän 90 Minuten auf der Bank, als einzige Spitze im Team von Nationaltrainer Ricardo Gareca lief der Ex-Hamburger Paolo Guerrero auf – und traf. Auffälligster Mann bei den Peruanern war der Ex-Schalker Jefferson Farfan mit zwei Toren. Für Chile waren Alexis Sanchez (Arsenal) und Eduardo Vargas (Hoffenheim) jeweils doppelt erfolgreich.

Pizarro bekam somit die Quittung für seinen schwachen Auftritt gegen Kolumbien. Da habe er gespielt „wie eine schwangere Schildkröte“, spottete der peruanische Journalist Gonzalo Nunez und bezeichnete Pizarro als schwächsten Spieler auf dem Platz.

Auch bei Werder hat der Rückkehrer – bis auf die Torvorlage in Hoffenheim – noch überhaupt nicht gezeigt, dass er dem aktuellen Tabellen-14. auf dem Platz weiterhelfen kann. Und dass er nun in der „Blanquirroja“, der Nationalmannschaft, auf die Bank verbannt wurde, dürfte kräftig am Selbstvertrauen des Bremer Publikumslieblings nagen. Im Heimspiel gegen seinen Ex-Club FC Bayern wird er am Samstag wahrscheinlich wieder draußen sitzen und keine Startelf-Option sein, denn Pizarro wird erst morgen in Bremen zurückerwartet und dürfte nach den Reisestrapazen nicht gerade ausgeruht sein.

mr

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Weihnachtsmarkt in Nienburg eröffnet

Weihnachtsmarkt in Nienburg eröffnet

IAEA-Chef verteidigt Atomdeal mit dem Iran

IAEA-Chef verteidigt Atomdeal mit dem Iran

Barkeeper: Vom Berufsrisiko Sucht und der Liebe zur Nacht

Barkeeper: Vom Berufsrisiko Sucht und der Liebe zur Nacht

Rohingya sollen zurück nach Myanmar: Wollen sie das?

Rohingya sollen zurück nach Myanmar: Wollen sie das?

Meistgelesene Artikel

Augustinsson wünscht sich Ibrahimovic-Comeback

Augustinsson wünscht sich Ibrahimovic-Comeback

Eine Auszeichnung, die den Erfolg nicht garantiert

Eine Auszeichnung, die den Erfolg nicht garantiert

96-Keeper Tschauner droht gegen Werder auszufallen 

96-Keeper Tschauner droht gegen Werder auszufallen 

Peru fährt zur WM – Pizarro: „Ich könnte die ganze Welt küssen!“

Peru fährt zur WM – Pizarro: „Ich könnte die ganze Welt küssen!“

Kommentare