Pizarro will Arnautovic lieber nicht im eigenen Strafraum sehen / Ziel? Möglichst über zehn Tore

„Er kann machen, was er will – vorne“

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„Ein spezieller Charakter“ – so urteilt Claudio Pizarro (links) über Marko Arnautovic (rechts).

Donaueschingen · Das Ziel Meisterschaft mit Werder hat Claudio Pizarro (31) klar formuliert. Der peruanische Stürmer beurteilte im Trainingslager aber auch noch die unterschiedlichen Vorbereitungen in Deutschland und England, die beiden Testspieler aus seinem Heimatland und den neuen Stürmer Marko Arnautovic. Pizarro über . . .

seine Verletzung

Wegen einer Zerrung im vorderen rechten Oberschenkel hatte der Peruaner zu Beginn des Trainingslagers nur eingeschränkt trainiert.

„Aber jetzt ist alles wieder gut. Ich habe es versucht – und es ist o.k., ich habe keine Beschwerden mehr. Die Verletzung ist vorbei.“

die Vorbereitung

Pizarro war mit dem FC Bayern 2006 schon mal in Donaueschingen und auch im „Öschberghof“. Aus seiner Zeit vom FC Chelsea kennt er andere, ausländische Trainingslager – und vergleicht:

„Es ist alles super hier. Die Saisonvorbereitung ist aber etwas härter als in England. Da macht man mehr mit dem Ball, läuft nicht so viel. Drei Mal am Tag zu trainieren, ist in England nicht mehr üblich, sondern ein, zwei Mal. Aber eine Vorbereitung muss hart sein.“

seine Ziele

Dem Erfolg mit der Mannschaft will Pizarro alles unterordnen – wenn er persönlich dabei auch noch gut aussieht, umso besser. Eine tolle, eigene Quote sei nicht so bedeutend, aber auch nicht total nebensächlich.

„Wichtig ist, dass wir die Bundesliga gewinnen. Das ist das Ziel. Dafür müssen wir aber konstant sein, dürfen uns keine Schwächephase erlauben. Wieviele Tore ich dann mache, interessiert mich nicht so sehr. Ob 20 oder 25 – das ist egal. Mehr als zehn sollten es aber schon sein. Toreschießen ist schließlich mein Job.“

Marko Arnautovic

Mit dem neuen Stürmer – vielleicht Sturmpartner – aus Österreich hat der 31-Jährige in den Tests bislang kaum zusammengespielt. Dennoch lobt er ihn schon:

„Ein sehr guter Spieler, das kann man sehen. Er hat einen speziellen Charakter, wobei ich den noch nicht ganz genau beschreiben kann. Dass er ab und zu mit der Hacke spielt, ist seine Art des Fußballs. Wenn er das ändert, ist er vielleicht nicht mehr so gut. Von mir aus kann er mit der Hacke spielen, bloß nicht im eigenen Strafraum. Er kann machen, was er will – vorne!“

die Nationalmannschaft

Sergio Markarian heißt der neue Nationaltrainer von Peru. Von dem Uruguayer erhofft sich Pizarro eine baldige Einladung für die „Roji-blanca“. In der hat er seit Ende 2007 nicht mehr gespielt. Erst war er suspendiert, dann weigerte er sich, unter dem damaligen Coach Jose del Solar aufzulaufen.

„Markarian und ich haben uns schon unterhalten. Es sieht so aus, als ob ich zurückkehre – und dass der neue Trainer das auch will. Wir müssen aber noch mehr darüber sprechen.“

seine Landsleute

Die beiden Peruaner Juan Barros und Aldo Corzo (beide 21) machen in Bremen schon die komplette Vorbereitung mit. Sie waren mit auf Norderney – und sind mit in Donaueschingen.

„Es ist nicht einfach, in ein neues Land zu kommen. Die Kultur ist anders, die Sprache schwierig – man versteht fast nichts. Das kenne ich selbst von damals. Natürlich helfe ich ihnen deshalb ein bisschen, übersetze zum Beispiel einiges. Beide sind gute Spieler. Mal sehen, was der Trainer sagt.“

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